Nach der Compilation LIBRARY 01 bringt Beatbliotek das erste Solo-Projekt an den Start. Heverly Bill – Last Call nennt sich die EP, die digital und als limitierte Kassette (50 Stück) veröffentlicht wurde. Heverly Bill (Was für ein Wortspiel! :-)) hat für sein Debüt neun Tracks gebastelt, die sehr funkigen und synthielastigen Instrumental Hip Hop bieten. Ihr könnt Euch das gute Stück direkt bei Bandcamp zulegen.
1. Wanna be with you 02:27
2. Worth it 02:56
3. Cruising 03:12
4. Everyday Allday 03:16
5. 2am drive 02:48
6. Not sorry 01:35
7. Room 19 03:14
8. All good 01:48
9. Last call 02:18
»First solo project of Samuel Paoli aka Heverly Bill, Last Call is an EP made of 9 ambiant and deep tracks thanks to the incorporation of slow synths, heavy bass and mythic vocals.Halfway between beat music, rnb and hip-hop, the french takes you to a night ride through
his project.«
released June 27, 2018
All music & artwork by Heverly Bill
Mix & mastering Antoine Hajje
Tape duplication by My Bags
A&R BreBiou
Die Geschichte von Moderator – Sinner’s Syndrome und mir ist mal wieder ein Wechselbad der Gefühle. Das Album wurde im April 2018 digital veröffentlicht. Zudem konnte man das Vinyl vorbestellen. Nach der ersten Komplettdurchhörung auf Bandcamp stand fest: Komm zu mir! Vorfreude pur. Am Tag der Lieferung (22. Juni 2018) folgte dann die erste Ernüchterung. Das Paket sah richtig schlimm aus, an den Ecken total zerknickt. Das Cover hatte es mit einem deutlich zu sehenden Knick richtig erwischt. Das Vinyl war sehr wellig. Nach ein paar Tagen unter Last hatte sich die Platte aber wieder fast in den Originalzustand zurück verformt.
Meinen ersten Unmut liess ich natürlich via Mail meinem ersten Ansprechpartner zukommen. Melting Records zeigte sich aber wenig beeindruckt und wunderte sich nur, warum ich denn so „wunderschöne“ Fotos poste, wenn die Platte doch so beschädigt ist. Hey Jungs, ich will Euch doch einfach nur supporten. Vertrauen in die Kundschaft sieht irgendwie auch anders aus. Ich solle doch mal ein paar Fotos schicken. Gemacht, getan. Antwort: Das liegt am Transportdienstleister! Mehr nicht. Schade Schokolade. Jetzt frage ich mich natürlich, bin nur ich so sauer über geknickte Cover? Habe ich überreagiert? Sollte ich das einfach so hinnehmen? Wie geht Ihr damit um? Würde mich sehr interessieren! Denn irgendwie spielt das Cover doch eine wichtige Rolle beim Vinylgenuss, oder?! Und es gibt Plattenfirmen, die damit deutlich besser umgehen.
Aber zurück zum Album Moderator – Sinner’s Syndrome, denn das hat eine positive Erwähnung absolut verdient. Vom Vinyl in Mint Color hat Melting Records 500 Kopien pressen lassen, die Ihr Euch wahlweise direkt über die Bandcampseite von Moderator oder besser über HHV bzw. Vinyl Digital zulegen könnt.
8. The Scene Of The Crime 03:29
9. Puppets 03:03
10. Zombie Girl 03:18
11. Voodoo Kiss 03:12
12. No Other Love 03:20
13. When I Dream 03:41
14. Where Endings Begin (Till The Next Time) 01:59
»Moderator is proving himself to be a master of cinematic beat-construction, evidenced by his album The World Within and other memorable appearances. The Athens-based producer is a serious player on the Greek downtempo/trip-hop scene, dazzling with a distinctive production style that leaps across genre boundaries. Lounge, hip hop, Italian horror film soundtracks, dub, Memphis soul, and even rockabilly are among the influences that phase in-and-out of Moderator’s songs. It’s like calmly turning the radio dial to a random station, yielding a surprising but pleasant discovery.«
released April 15, 2018
All Tracks Produced, Arranged and Mixed by Moderator
Guitar on Track 2 by Stelios Petroulakis
Saxophone on Track 2 by Makis Katrafillias
Mastered by Blanka at Kasablanka Studio
Executive Producers : Basilis Foteinos, Andreas Pallidis
Wertung
Meine Wertung: 10/10 für Moderator – Sinner’s Syndrome. Ganz grosses Kino, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Platte klingt wie der nächste Soundtrack eines Quentin-Tarantino-Movies. So ein abgefahrenes Album habe ich schon lange nicht mehr gehört. Die 14 Tracks von Sinner’s Syndrome haben mich durchweg begeistert. Verzerrte Gitarrenriffs, bluesige Beats, soulige Samples mit abgedrehten und melancholischen Gesangparts, Moderator hat es echt drauf. Das Vinyl klingt total super und sieht in Mint richtig gut aus. Auch das Cover, dass von Douglas Hale und Manolis Chalkiadakis gestaltet wurde, ist der Hammer und passt perfekt zum Album. Perfekt? Na dann: Volle Punktzahl!
Favoriten: Burning Bridges, Zombie Girl und When I Dream
Über den Blog progolog.de bin ich auf die Aktion #WIRLIEBENBLOGS aufmerksam geworden. Progolog ist natürlich auch gleich mein erstes „Opfer“. Aber dazu weiter unten mehr. Absolut unterstützenswerte Aktion. Da bin ich doch dabei.
Worum geht es?
„Make Blogosphere great again!“. Erste Aktion dieser Blogger-unterstützenden Seite ist eine Empfehlungsrunde – #WirLiebenBlogs. Veröffentlicht am 27.06.2018 einen Beitrag mit euren liebsten Blogperlen, die noch viel zu wenige kennen!
Progolog
Wie oben schon erwähnt, ist progolog.de meine erste Empfehlung. Der Blog von Johannes Roling, der auch einer der Initiatoren der diesjährigen Wir-Lieben-Blogs-Aktion ist, ist eine gute Anlaufstelle für Musiktipps aller Art. Sein Motto: „Musik gehört nicht nach Genres, sondern kalendarisch sortiert.“. Des weiteren schreibt Johannes über Gadgets und alles, was das Internetz an Kuriositäten zu bieten hat.
Whudat
Auch wenn man eigentlich vorrangig „unbekannte“ Blogs vorstellen soll, will ich hier whudat.de erwähnen. Der Blog von der nordischen Rap-Ikone Mathias Winks beinhaltet, neben dem ganzen Life-Style-Schnickschnack, immer wieder gute Musik. Bekannte und vor allen Dingen noch unbekannte Grössen aus Hip Hop, R’n’B und Soul sind im Blog des Exil-Spaniers gern gesehene Gäste.
Zoliblaze
Mein Berliner Homie Zoltan betreibt zoliblaze.de. „Weltenwanderer, Soulbrother, Chiller, Musikfan, DJ, Smoothoperator, Businessman, Boulderer, Blogger, Vinyljunkie, Digger, Halbschattengewächs, Couchgeneral, Hustler, Blue Eyed Bandit, Worldbreaker, Pizzafan, Funkadelic, Europäer, stolzer Löwinnen-Twin-Daddy und…“ Zoliblaze ist eine fantastische Anlaufstelle für (Instrumental) Hip Hop, Funk und House Musik. Der Blog ist eine nie versiegende Quelle an guter Musik.
Und Ihr so?
Welche Blogs habt Ihr so auf dem Radar? Welche WordPress-Installationen füllen Euren RSS-Reader? Lasst mich und andere daran teilhaben, entweder hier in den Kommentaren oder besser noch als eigener Blogpost.
Vielen Dank für die vielen kuhlen Blogs, die trotz verschiedener Stolpersteine Ihr Zeug in unserem Internetz veröffentlichen! Durchhalten und rinjehaun! :-)
BTW: DER oder DAS Blog … ist mir vollkommen schnuppe. Hauptsache es ist ein Blog :D
Die Nummer 002 von Pink Bird Recording Co. habe ich in 2017 leider verpasst. Aber glücklicherweise hat sich das Label Black Acre Records erbarmt und Alfa Mist – Antiphon erneut auf den Markt gebracht. Das Doppel-Album (ACRELP011) wurde in oranges Kunststoff gepresst. Die Farbe passt perfekt zum Gatefold-Cover, dass einst von Kaya Thomas-Dyke gestaltet wurde. Ihr könnt euch die 2LP direkt bei Black Acre oder bei den gängigen Online-Shops wie Vinyl Digital oder HHV zulegen. Uuuups, leider nicht mehr. Sold out!
3. Errors 10:01
4. Breathe (Feat. Kaya Thomas-Dyke) 07:27
Side C
5. 7th October 04:09
6. Kyoki 06:06
Side D
7. Nucleus 06:42
8. Brian 02:34
»Created around a conversation with his brothers, Alfa blends melancholy Jazz harmony with alternative hip-hop and soul.«
released March 3, 2017
Alfa Mist – Keys/Piano
Kaya Thomas-Dyke – Bass (3,6,8) Vocals (3,4)
Jamie Houghton – Drums (1,2,3,4,6,8)
Rudi Creswick – Bass (1,2,4,5,7)
Jamie Leeming – Guitar (1,2,3,7)
Johnny Woodham – Trumpet (1,4,7)
Maria Medvedeva – Alto Saxophone (1,3,6)
Mansur Brown – Guitar (2,5,6)
Gaspar Sena – Drums (5,7)
Jordan Rakei – Vocals (2,3)
Tobie Tripp – Violin/Strings (4)
Lester Salmins – Violin/Strings (3)
Recorded, mixed and mastered at Pinkbird Recording Co.
Artwork by Kaya Thomas-Dyke
Wertung
Meine Wertung: 9/10 für Alfa Mist – Antiphon. Nach Robohands – Green ist Antiphon das wohl jazzigste Vinyl in meiner Plattensammlung. Alfa Mist hat für das Album 11 Kollegen um sich gescharrt und ein instrumentales Meisterwerk (mit spärlich eingesetzten Vocals) eingespielt. Ich würde die acht Tracks nach mehrmaliger Durchhörung dem Genre Chill-Out-Jazz zuordnen, aber ein bisschen Hip Hop irgendwie auch. Ist eben sehr vielschichtig das ganze und nicht immer komplett definierbar und ich weiss jetzt auch nicht so richtig. Auf alle Fälle ist dieses Album ein instrumentaler Knaller vom Feinsten.
Auch die Ukraine hat schöne Beats. Das digitale Album KLIM beats – Beach Season ist dafür der beste Beweis. Der Beatschmied aus Kiew hat für das sommerliche Beattape 14 instumentale Hip Hop Tracks gebastelt. Der perfekte Soundtrack für den nächsten Strandbesuch. Wenn jetzt endlich mal wieder das Wetter mitspielen würde … Beach Season könnt Ihr Euch bei Bandcamp für 5 US-Währungseinheiten als Download / Stream zulegen.
1. The Party 02:45
2. Evening Beach 02:07
3. On The Road 03:16
4. Island 03:01
5. Famme 03:27
6. Friends 03:32
7. Hot Sand 03:43
8. Lighthouse 01:19
9. Old Beach 03:23
10. Peace Of Night 02:28
11. School Years 02:43
12. Sun Rays 02:41
13. Waves 02:03
14. Summer Wind 03:16
released June 19, 2018
Cover by Andrey Radevich (Cramquix)