Bandcamp ist immer wieder eine Inspiration für instrumentalen Hip Hop. Gestern wurde z. B. das digitale Album GOLDFINGAH – LOOPS durch meinen Feed getrieben. Kurz reingehört, für gut befunden und jetzt schon hier im Blog. Läuft! Der Beatschmied aus München hat die 20 Tracks nicht nur produziert, sondern auch abgemixt und gemastert. Und weil das alles noch nicht genug war, hat er sich auch noch um das Cover gekümmert. Ein wahrer Tausendsassa!
Kunfu – Attacking With The Smoothness (POSTPARTUM.)
Another Beauty from POSTPARTUM. Diese Phrase kann auch bald für das Label aus Edelsfeld als Standardsatz zum Einsatz kommen. Kunfu – Attacking With The Smoothness, dass im Vinyl 41 HQ auch schon als Kassette (Digging Around The Minds Flava / DATMF021) vorliegt, ist wieder richtig hübsch geworden: Red/transparent Vinyl, OBI Strip und ganz starkes Design von TMA_One und Felix Plien. Von der Red Edition (PPT-LP-07-R) wurden 250 Kopien und von der Black Edition (PPT-LP-07-B) 150 Kopien gepresst. Von beiden Versionen sind nur noch wenige Exemplare übrig. Ab zu postpartum-records.com und auf „Add to cart“ klicken. Es lohnt sich, mal wieder!
1. Intro 01:50
2. Beatkid 02:29
3. U Know What Time It Is 03:07
4. Skit 1 01:26
5. Boom 02:45
6. From Deep Below The Surface 03:02
7. Here I Come (feat. Eto Paranoia) 03:20
8. Like That Yaa (feat. DJ Obsolete) 02:05
Side B
9. Intro 2 01:31
10. Reality 02:20
11. Mindless 03:01
12. Organized 02:58
13. Playclock 03:53
14. Underground Is My Style 02:45
15. Drive The Funk (feat. MF Eistee) 01:21
16. Outro 02:02
„SPECIAL THANX FROM KUNFU GOES OUT TO:
ALL SUPPORTERS // MADE WIT LUV // POSTPARTUM. //
BONES THE BEATHEAD // DJ OBSOLETE // SNARES //
DJ EDUCUT // MF EISTEE // ETO PARANOIA //
PHILANTHROPE // ZAID // LSP-ONE // AK420 //
IKARUS // TMA_ONE // SPAZE WINDU“
Meine Wertung: 9/10 für Kunfu – Attacking With The Smoothness. Wie oben schon geschrieben, läuft das Tape Attacking With The Smoothness schon einige Zeit im heimischen Kassettendeck. Ob Einbildung oder nicht, IMHO klingt das Vinyl noch mal deutlich besser. Der Beatschmied aus Nürnberg hat für das Album, dass erstmalig 2017 erschienen ist, 16 instrumentale Hip Hop Tracks produziert. Für drei Stücke hat er sich Unterstützung geholt. Eto Paranoia, DJ Obsolete und MF Eistee durften auch ein wenig an den Plattentellern und Reglern drehen. Absolut gelungenes Vinyl aus dem Hause POSTPARTUM. Gönnt es euch!
Favoriten: From Deep Below The Surface, Reality und Underground Is My Style
Auch wenn dieses digitale Album aus dem Jahr 2014 stammt, zögere ich nicht, es ins Jahr 2018 zu katapultieren. Auf Cut Spencer – Rawmania bin ich erst bei der Artikelrecherche für das Vinyl Instrumentals a gogo gestossen und habe es für erwähnenswert gehalten. Die Beats stammen aus der rumänischen Zeit des jungen Cut Spencer und stehen bei Bandcamp als „name your price“ Download/Stream zur Verfügung.
„Die Beats habe ich während meiner Zeit in Rumänien gebaut und sie bestehen zu größten Teil aus Samples, Sounds und Eindrücken, die ich dort gesammelt habe.“
released December 24, 2014
Mastering: Batsauce
Mischhilfe und Artwork: Olivier
Mische und Büroklammer-Cent-Percussion bei Track 8: Exzem
Teil 1 und 3 stehen bei mir im Kassetten-Regal, aber die Beat Battle Compilation Vol. 2 leider nicht. Schade! Vielleicht liest das hier jemand und mag mir ein Tape zukommen lassen?! Das würde meine kleine Sammlung komplettieren und mich richtig glücklich machen. Bis dahin oder in alle Ewigkeit gönne ich mir das Ding Ausnahmsweise digital.
1. JFone feat. Geesi-Beatz – Der Neue 01:53
2. Sket – Sir Sax-a-Lot 01:55
3. JuSoul – Mein Glück 01:36
4. Survival Beats – Voice 02:23
5. Geronimo Brett Beta BEATS – Digginsack18 02:16
6. Gordon Griffey – Maze Runner Thoughts 02:12
7. Vecz – Mina 83 02:01
8. JA:KOVA – Öörnie 01:58
9. Onkelfrank – pe$o$ 01:57
10. Acoustic View – New York Sunshine 02:02
11. Clean Plate – Tesla 02:06
12. Schmagges – No Matter Where You Cry From 02:00
13. RAS-H – DamageIsDone 02:03
14. Acoustic View – The Deal 01:33
15. Gordon Griffey – Essential Warm 02:21
16. Survival Beatz – Der Alte auf dem Schaukelstuhl 02:17
17. Holger Fresh – Don’t take Mina 01:55
18. Kameleon Beats – Deadline 02:06
19. Clean Plate – Bread & Butter 02:16
20. Acoustic View – That’s Right 02:12
„This is the second compilation of beats from the DIGGINSACK Beat Battles Nr.11 – Nr.20. It features all the ten winner-beats and a selection of the other great participants. Thanks to all beatmakers who are joining the Beat Battles and keep coming with these nice beats. All tracks are mixed and mastered by the individual producer. FREE DOWNLOAD“
released July 31, 2016
Art Direction & Artwork: Sebastian Vieweger
Photos: Sebastian Vieweger
raw suppliers – beat collective (V. A. Dezi-Belle / DB-038)
Da ist es endlich, dass erste Release von Dezi-Belle im Jahr 2018: raw suppliers – beat collective. Nach Produktionsschwierigkeiten im Presswerk wurde das Doppel-Vinyl mal eben von der Platte rzuma – Nighshift überholt. Finally! Jetzt liegen die beiden hübschen Stücke im „red/white marbled“ Design in meinem Plattenregal und werden abwechselnd durchgehört. Von der colored Variante wurden 100 Kopien gepresst, die mittlerweile ausverkauft sind. Die Black Vinyl Edition ist bei Bandcamp noch verfügbar. Zuschlagen! Lohnt sich.
Huch, VinDig und HHV (Preorder?) scheinen noch ein paar rot-weiss-gemarbelte Vinyl im Angebot zu haben. Nun aber schnell!
11. Beressi – Space Thuggin 01:13
12. laqueus – avenue 02:22
13. Ebbe Funk – Riagavi 02:18
14. High John – Atemnebel 01:09
15. jengler – loopinchoppin 02:02
Side D
16. beable – body and soul 02:16
17. Boogie Collins – Jazz in E Dur 01:51
18. Indius – usher tribute 02:36
19. Bassti – jen 01:11
20. miramare – from me to you 03:05
released January 5, 2018
manufactured & distributed through Dezi-Belle Records 2018
Artwork by Karla-Jean v. Wissel
Wertung
Meine Wertung: 10/10 für raw suppliers – beat collective. Hier passt mal wieder alles. Sound, Design, Artwork (von Karla-Jean v. Wissel), Hamma! Es gibt keinen Track auf dem Doppel-Album, der mir nicht gefällt. Das ist bei 20 an der Zahl gar nicht mal so einfach. Die beteiligten Produzenten haben wirklich starke instrumentale Hip Hop Beats gebastelt und beigesteuert. Alle vier Seiten der chilligen Platte(n) bieten sich zur kompletten Durchhörung an. Nach LoopLanguage Vol. 1 (POSTPARTUM.) ist beat_collective schon der zweite Sampler in 2018 mit voller Punktzahl. Mit diesen Compilations kann man wohl nicht viel falsch machen, wa?! :-)
Favoriten: snaer. – ynkees, Opanski – Blumen und Boogie Collins – Jazz in E Dur