Cyne – Time Being Deluxe Edition

Cyne - Time Being Deluxe Edition

Cyne – Time Being Deluxe Edition

Ursprünglich ist „Cyne – Time Being“ 2003 über das Label Botanica Del Jibaro (BDJ015 / BetaBodega) als CD erschienen. Im Jahr 2017 wurde das Album durch Project Mooncircle / HHV (PMC164) nochmal komplett frisch aufgelegt. „Time Being“ wurde einem Remaster unterzogen und mit unveröffentlichtem Material sowie den Instrumentals angereichert. Veröffentlich wurde das ganze dann auf Triple Green Vinyl. Da die 500 Kopien recht schnell vergriffen waren, wurde die Deluxe Edition 2018 nochmal in schwarzes Polyvinylchlorid gepresst. Eines dieser Dreierpacks rotiert jetzt fröhlich im Vinyl-41-HQ. Im Online-Shop von HHV Records könnt ihr euch – bei Bedarf – euer Exemplar sichern …

Trackliste – Time Being

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(projectmooncircle.bandcamp.com/album/time-being-deluxe-edition)

Side A

1. Intro 00:28
2. Nothing’s Sacred 02:01
3. Papermate 03:08
4. Steady 03:00
5. Interlude 00:45
6. 400 Years Revisited 02:47
7. Samura’s Optic 03:36

Side B

8. First Person 02:50
9. Interlude 00:53
10. Self Exam 03:09
11. Due Progress 03:26
12. Free 01:14
13. Out Of Time 02:56
14. Outro 01:55

Side C

15. African Elephants 03:26
16. Midas 03:50
17. 400 Years 03:36
18. Paradise 03:41

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Side D

19. The Word 03:04
20. Plain English (2003 Version) 02:42
21. Nothing’s Sacred (Instrumental) 02:05
22. Papermate (Instrumental) 03:03
23. Steady (Instrumental) 03:12
24. 400 Years Revisited (Instrumental) 02:46

Side E

25. Samura’s Optic (Instrumental) 03:37
26. First Person (Instrumental) 02:50
27. Self Exam (Instrumental) 03:03
28. Due Progress (Instrumental) 03:26
29. Free (Instrumental) 01:16

Side F

30. Out Of Time (Instrumental) 02:57
31. African Elephants (Instrumental) 03:26
32. Midas (Instrumental) 03:47
33. 400 Years (Instrumental) 03:36

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»Time Being, originally released in 2003, was the first full-length CYNE LP, following a series of 12″ singles for Beta Bodega’s imprint Botanica Del Jibaro. This Project Mooncircle reissue marks the first time that this long out-of-print album has been released on vinyl. This deluxe edition includes a remaster of the original “Time Being” album, previously released singles, instrumentals, and two previously unreleased bonus tracks („Plain English“ and „The Word“), both recorded during the „Time Being“ sessions.«

released September 29, 2017

Wertung

Meine Wertung: 8/10 für Cyne – Time Being Deluxe Edition. Die Rap Kapelle aus Gainsville, Florida hatte ihr Debüt im Jahr 2003 lediglich als CD veröffentlicht. Das sieht zum Glück seit 2017 etwas anders aus. Auf der vinylen 3LP hat nicht nur das originale Album Platz gefunden. Auch ein paar unveröffentlichte Tracks und vor allem die Instrumentals sind jetzt mit an Bord. Yeah! Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich mich über die instrumentalen Stücke immer besonders freue? Bei den rapbereinigten Tracks kann ich mich stets ganz besonders auf die Beats konzentrieren. Und die sind es wieder wert gehört zu werden. Die klassischen Hip Hop Beats mit den knisternden Samples können auch anno 2019 noch voll überzeugen. Prädikat: Grossartiges Stück Hip Hop Geschichte neu aufgelegt.

Favoriten: Nothing’s Sacred, Midas und The Word

Greenwood Files Vol. 1 und 2

Greenwood Files Vol. 1 und 2

Greenwood Files Vol. 1 und 2

Die Greenwood Gang hat 2017 mit den „Greenwood Files Vol. 1“ ihre erste Compilation veröffentlicht. Dieser Sampler ist mir ehrlicherweise erst mit Ankündigung des Nachfolgers so richtig aufgefallen. Zum Glück nicht zu spät. Neben dem Vinyl „Greenwood Files Vol. 2“ konnte ich auch noch den ersten Teil ergattern, der damals™ als Kassette veröffentlicht wurde. Sowohl Platte als auch Tape sind bei Bandcamp noch verfügbar. Gönnt euch das mal.

Trackliste – Vol. 1

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(greenwoodfiles.bandcamp.com/album/greenwood-files-vol-1)

Side A

greenwood-files-vol-1-a

1. fynn – fynn23 4:42
2. dan&dre – calzone 1:30
3. kev n hale – musik zum driveby 3:49
4. robotnik – the truth 3:29
5. weakhead – inner balance 3:06
6. ´bsment – warmtape 2:00
7. upper class – atlantic 2:17
8. dan&dre – sofia 3:36
9. dekan square – industryshaked 4:29
10. nacktmull – miiseskraut 2:15
11. rolf rongo – snaregebliche liebesmüh 4:16
12. thebeatljuice – lose it 4:00
13. recon – atmen 1:13
14. shortynstrumentals – k d d i 3:44

Side B

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15. kev n hale – der weg (gold 2017) 4:18
16. ´bsment – snakes 2:06
17. robotnik – space sausages 3:40
18. weakhead – underarest 2:51
19. dan&dre – beyond saxophone – chris reinhardt 3:57
20. kev n hale – nicht gott 2:46
21. dekan square – funkyflorid 3:31
22. weakhead – andraw 3:58
23. thebeatljuice – some day 2:46
24. dan&dre – new end 3:00
25. shortynstrumentals – tagträumer 3:34
26. weakhead – soulmade 3:24
27. thebeatljuice – the netherworld 4:31

released March 11, 2017

Trackliste – Vol. 2

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(greenwoodfiles.bandcamp.com/album/greenwood-files-vol-2)

Side A

greenwood-files-vol-2-a

1. nikolas pumpgun ronnie vegas – a journey to the other side of the universe 01:35
2. kev n hale – fernbedient 01:46
3. dan&dre – brooklyn 01:57
4. upper class – smoke break 01:54
5. weltunterklang – rauschgold 02:01
6. rolf rongo – stranger on the shore 02:08
7. timmey funk – could be right 02:00
8. nacktmull – fckcps 01:57

Side B

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9. da__dee_ – vor dem steintor 02:00
10. jibba – zigzenweise 01:58
11. shortynstrumentals – wenn der morlock dreimal klopft 01:36
12. reblbeatzz – evil 01:57
13. sansao – yo 01:57
14. lando – chestnut 01:53
15. thebeatljuice – paper lantern 02:15
16. weakhead & koju – qi 04:27

released December 8, 2018
Cover Illustration: @krajamine
Typography & Layout: @n.hale.arts
Fathers of the Project: DJ Danger Dee, Dan&Dre, Weakhead & Robotnik aka. Nikolas Pumpgun Ronnie Vegas.

Wertung

Meine Wertung: 8/10 für Greenwood Files Vol. 1 und 2. Beide Teile bieten insgesamt 43 Tracks mit durchaus grossartigen Instrumentals. Diverse Beatschmiede aus dem Thüringer Hip Hop Umfeld waren nicht nur für die Befüllung von Vol. 1 und 2 verantwortlich. Die Veröffentlichungen wurden ohne Label-Unterstützung und mit viel Engagement und auch finanziellem Einsatz der Künstler himself gestemmt. R.e.s.p.e.c.t.! Aber nicht nur dafür. Auch die Beats sind durchweg hörenswert bis fett. Die verschiedenen Stile der einzelnen Produzenten machen auch diesen Sampler zu einer Fundgrube unentdeckter Instrumentalperlen. Daumen hoch dafür!

Meister Lampe – Orb

Meister Lampe - Orb

Meister Lampe – Orb (okwow)

Das Vinyl „Meister Lampe – Orb“ habe ich mal sowas von voll verpasst. Erst als die Discogs-Preise langsam dramatische Höhen erreichten, wurde ich auf die Platte des Schweizer Beatschmieds aufmerksam. Zum Glück hatte mein häufiger Notnagel Spot Records noch ein paar Kopien zu einem vernünftigen Preis rumliegen. (Jetzt übrigens nicht mehr.) Das auf 300 Kopien limitierte Vinyl, dass über okwow erschienen ist, scheint mittlerweile überall ausverkauft zu sein. Bei Discogs liegt zur Zeit eine Platte rum. 50 Euro. Shice!

Trackliste – Orb

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(meisterlampe.bandcamp.com/album/orb)

Side A

1. Can’t Take It No More 03:20
2. Barranquilla 03:23
3. Zéro Neuf 03:17
4. Huang Shan 03:05
5. Marsala 03:30

Side B

6. Habanera 03:05
7. By The Fire 03:28
8. Lagos 03:13
9. Üsküdar 02:58

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»Orb ist ein Instrumental-Album mit eindeutigen Hip-Hop Einflüssen, gemixt quer durch die musikalischen Genres und Einflüsse der einzelnen Länder. Die Handschrift von Meister Lampe ist hörbar: verspielt, unbekümmert und mit ganz viel Liebe fürs Detail. Gemixt wurde das ganze vom Meister persönlich, gemastert von GKG Mastering.«

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released April 6, 2018
Music & Mixing: Meister Lampe
Mastering: Ludwig Maier, GKG Mastering
Artwork: Taj Francis
Label: okwow

Wertung

Meine Wertung: 9/10 für Meister Lampe – Orb. Das Debüt Album des helvetischen Produzenten ist eine kleine instrumentale Weltreise geworden, bei der er Zwischenstopps in Nationen wie China, Nigeria, Kuba, Kolumbien und der Türkei eingelegt hat. Aus jedem dieser Länder hat er passende Samples „mitgebracht“. Entstanden ist daraus ein 9 Tracks starkes Instrumental Hip Hop Album mit abwechslungsreichen Beats von vorn bis hinten. Mit seinem Vinyl-Erstling hat der langohrige Beat Smith die eigene Messlatte schon mal sehr weit oben angebracht. Da wird es der Nachfolger nicht leicht haben …

Favoriten: Zéro Neuf und Üsküdar

Solstice (Various Artists)

Solstice

Solstice (Dust Collectors / Aviary Bridge Records)

Das Label-Duo Dust Collectors / Aviary Bridge Records hat schon einige Compilations realisiert. Bisher sind die Sampler „lediglich“ als Kassette erschienen. Ende 2018 hat man endlich – unter freundlicher Mithilfe der japanischen Vinyl-Crowdfunding-Plattform QRATES – die erste Platte veröffentlicht. „Solstice“ (ABR038) nennt sich das gute Stück, von dem 144 Kopien in schwarzes Polyvinylchlorid gepresst wurden. Die bekannten Online-Shops HHV Records und Vinyl Digital haben noch ein paar Exemplare gelistet.

Trackliste – Solstice

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(aviarybridgerecords.bandcamp.com/album/solstice)

Side A

1. Hazy Year – Highs and Lows 02:18
2. Kilamdapro – Xylo 02:45
3. Solrakmi – Bap Again 02:43
4. Jinsku – Lost 02:04
5. Drchamploo – Sable 02:49
6. steezy prime – Self Control 01:19
7. Stxnx – Reinaa 02:29
8. Aeson – Sunrise 02:38

Side B

9. Mora – Lay 01:54
10. Axian – Indigo 02:27
11. linanthem – Samba 01:29
12. Sazetrax – Sola 04:05
13. Remulak – Last Puff 02:47
14. Mai. – Make me Feel 01:59
15. Bastelbande – You Knew Before 04:56

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»Dust Collectors and Aviary Bridge Records have joined forces once more, this time in the form of a collaborative summertime collection featuring the best artists on their rosters, as well as guest features from some of the biggest names in the instrumental hip hop scene. The result is 38 minutes of pure summer vibes over 15 dusty, jazzy and lo-fi hip hop instrumentals.«

released August 17, 2018

Wertung

Meine Wertung: 8/10 für Solstice. 15 Tracks von 15 Beatschmieden bzw. Hip-Hop-Combos hat diese Compilation zu bieten. Neben mir bekannten Instrumental-Grössen wie Axian, Remulak und der Henninsgdorfer Bastelbande gab es wieder eine Menge neu zu entdecken. Lo-Fi Beats zwischen Hip Hop, Trip Hop und Downtempo gepaart mit jazzigen Samples und den verschiedenen Arbeitsweisen der einzelnen Produzenten macht diese Platte so interessant, vielseitig und gut. Prädikat: Musikalische Sonnenwende für den täglichen Gebrauch.

Favoriten: Jinsku – Lost, Sazetrax – Sola und Bastelbande – You Knew Before

12VINCE – Low Profile

12VINCE - Low Profile

12VINCE – Low Profile (AKAI47 Records)

Nach den ganzen Rap-Alben mit seinem sprachgewandten Partner In Crime Slowy hat der Hamburger Beatschmied mal wieder eine reine Instrumental Platte veröffentlicht: „12VINCE – Low Profile“. Das Vinyl ist über das hauseigene Label Akai47 Records (AKAI47#11) erschienen. Käuflich erwerben kann man das gute Stück z.B. bei HHV Records, VinDig oder Vinylsim. Nicht lange überlegen. Gutes Ding!

Trackliste – Low Profile

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(12vince.bandcamp.com/album/low-profile)

Side A

1. All Alone 03:13
2. Bossfin 02:23
3. Rinjob 02:52
4. Smash and Trash 01:59
5. Ablager 02:04
6. Shelter 02:01
7. One for Dude 02:04

Side B

8. I’m leaving feat. Philanthrope 02:29
9. Low Profile 03:06
10. Gomera 01:48
11. Sunset Brett 01:29
12. Safran 02:15
13. Wasserfarbe 02:52
14. Brittfloor 02:42

12vince-low-profile

released January 11, 2019
produced by 12Vince
mastered by Sven Friederichs
photography by 12Vince
design/layout by Eva Klemann-Kochhan
AKAI47#11

Wertung

Meine Wertung: 9/10 für 12VINCE – Low Profile. Endlich mal wieder ein reines Instrumental Album. Nichts gegen Slowy, aber ich stehe nun mal mehr auf die nackten Tatsachen aka die Beats. 14 grossartige und vielschichtige Tracks mit Beats zwischen Boom Bap und Chillhop – angereichert mit jazzigen Samples – hat der Hamburger DJ und Produzent für das Album gebastelt. Gemastert wurde die Platte von Sven Friederichs. Für das passende Design/Layout hat Eva Klemann-Kochhan gesorgt. Und jetzt nicht wieder 4 Jahre warten. Danke!

Favoriten: Bossfin, Shelter und I’m leaving feat. Philanthrope