Alles: Neuvorstellungen und Meldungen zum Thema Vinyl
Alles, was sonst nicht passt: Hier landen alle Neuigkeiten, Neuvorstellungen, Ausstellungen, Videos, Audios, Podcasts, Kurioses und alles andere rund um das grosse Thema Vinyl. Zudem werde ich über Flohmärkte, Plattenläden und sonstige Orte berichten, bei denen man das gute Vinyl käuflich erwerben bzw. tauschen kann.
»Music and audio that is generated wholly or in substantial part by AI is not permitted on Bandcamp […]«
Es freut mich sehr, dass (wenigstens) die kalifornische Musik-Butze so stabil bleibt. Denn Bandcamp ist eine meiner Hauptquellen, wenn es darum geht, neue Musik und neue Künstler zu entdecken, für die man dann auch mal die heimische Geldbörse erleichtert. Es wäre echt fatal, wenn man und ich in irgendwelchen KI Schrott investieren würde.
Wie ich hier schon schrieb, war es mir bei der Neuanschaffung eines Plattendrehers wichtig, dass man problemlos alternative Tonabnehmersysteme montieren kann. Das wollte ich dann gleich beim Pioneer PLX 500 ausprobieren. Zu diesem Zweck habe ich mir den Ortofon Concorde MKII Mix zugelegt.
Die Bestellung bei Thomann lief wie immer reibungslos. Nach drei Tagen ist das gute Stück dann bei mir angekommen.
Sieht schon schick aus dieses Concorde MKII Mix System vom dänischen Phono Spezialisten Ortofon. Das grüne Vinyl-Logo und der gleichfarbige Ortofon-Schriftzug passen perfekt.
Aber nicht nur das Aussehen gefällt mir. Auch die Montage war kinderleicht. Altes System runter, neues festgeschraubt, ausbalanciert und die Auflagekraft bei empfohlenen 3 Gramm eingestellt. Fertig.
Na dann rauf mit der Nadel. Boah, dass klingt ja nochmal besser, als das vormontierte Pioneer-System. Ich bin begeistert. Kurze Zusammenfassung: Schickes Design, einfache Montage, sehr guter Klang. Daumen hoch dafür!
Auch wenn er so schlecht nicht ist bzw. war, der Pro-Ject Primary begann mich etwas zu nerven. Beim Aufklappen der Staubschutzhaube hebt sich der ganze und zu leichte Plattenspieler. Zum Verändern der Geschwindigkeit von 33 auf 45 RPM und zurück muss man den Riemen manuell auf die kleine bzw. grosse Antriebsscheibe wechseln. Aber das grösste Manko ist die limitierte Erweiterbarkeit des Tonabnehmersystems. Da ist man auf die kleinen OMs von Ortofon festgelegt. Wie sollte der neue Plattendreher also sein? Schwer und mit Geschwindigkeitsumschalter und mit problemlosem Systemwechsel!
DJ Turntable mit Direktantrieb
Das hört sich doch ganz nach so einem DJ Turntable mit Direktantrieb an. Nach tagelanger Internetrecherche spielte sich so langsam aber sicher der Pioneer PLX 500 in den Vordergrund. Reloop, Numark, Stanton und Co. waren auch eine Weile im Rennen. Den endgültigen Ausschlag für den Erwerb des 500er gab wohl die Zufriedenheit mit meinem Pioneer-Verstärker. Für den Preis von schmalen 283 Euro kam der Plattendreher dann direkt aus dem Musicstore im Vinyl-41-HQ an.
Schwere Kiste
Ausgepackt, aufgebaut, eingerichtet und beeindruckt. Das Ding klingt schon mit der Pioneer-No-Name-Nadel richtig gut und um einiges besser als sein Vorgänger. Zudem sieht der Pioneer PLX 500 auch noch richtig gut aus. Trotz des Einsatzes von einer Menge Kunststoff sieht die schwere Kiste sehr solide und wertig aus. Ich bin mehr als zufrieden.
Mein Kumpel Andy aus der Neuenhagener Holzkiste hat für mich ganz was feines gebastelt: Einen Schallplattenständer aus Holz. Ich habe mir von Andy einen Vinyl Record Holder zur Präsentation von Schallplatten gewünscht und bekommen habe ich dieses Schmuckstück. Hamma! Schaut euch doch nur mal den Schriftzug und vor allen Dingen das Loga an. Alta, was für ein geiles Teil. Die Herstellung von dem hübschen Teil inkl. Gastauftritt von Meinereiner könnt ihr euch im folgenden Video anschauen.
Da sich meine Plattensammlung auf magische Art und Weise ständig vergrössert, musste jetzt neues Mobiliar angeschafft werden. Das 4×2 Expedit Kallax wurde gegen ein 4×3 ausgetauscht. Nicht sehr zukunftssicher, aber eben grösser. Los gehts: alle Platten ausräumen, altes Kallax wegräumen, neues aufbauen und platzieren. Vorm Einräumen der Schallplatten hielt ich kurz inne und sinnierte über die Sortierung.
Sortierung nach Label
Die Sortierung nach Label hatte ich bisher praktiziert. Es hat sich aber herausgestellt, dass ich in 75 Prozent der Fälle eher den Namen parat hatte, als das Label.
Sortierung nach Genre
Bei dieser Art der Sortierung wäre ich sehr schnell fertig. Da hier zu 90 % Instrumental Hip Hop rumsteht, wäre das aber bei der Suche irgendwie sehr ineffektiv.
Sortierung nach Namen
Ist im Moment mein Favorit. Da wäre nur noch die Sache mit dem „The“ und Vorname / Nachname zu klären. Ich ignoriere das „The“ und sortiere mit dem ersten Buchstaben des Vor- bzw. Gruppennamen.
Wie sortiert ihr?
Noch habe ich nicht alle Platten eingeräumt. Deshalb meine Frage: wie habt ihr eure Plattensammlung sortiert? Vorteile? Nachteile? Nun sagt doch mal was ;-)