Wenn man ein Record Label betreibt, dann muss man nicht zwingend selbst Musik machen. Aber man kann. Wie z.B. der Cheffe von Autumn Theory Records aus Griechenland. goldenninjah – Small Cafe nennt sich die Instrumental Hip Hop EP, die labeltypisch sehr chillig daherkommt. Bei einem Track (With You) bekommt er sogar Unterstützung von Sleepdealer, der hier im Blog schon eine feste Grösse ist. Die Small Cafe EP von goldenninjah kann man sich für 2 lockere Euronen in digitaler Form bei Bandcamp als Download / Stream zulegen.
In Vorbereitung auf das Vinyl Happy Sad habe ich mir mal wieder die Platte Kiefer – Kickinit Alone aus dem Regal gezogen. Dabei habe ich bemerkt, dass ich bisher nicht ein Wort über das Album aus dem Jahr 2017 verloren habe. Das hole ich dann hier in aller Kompaktheit nach. Kickinit Alone ist über das kalifornische Label LEAVING RECORDS erscheinen. Macht Sinn, denn auch der Beatschmied himself stammt aus der Gegend. Los Angeles, um genau zu sein. Kiefer Shackelford hat für sein knisterndes Debüt-Album 12 smoothe Instrumental Hip Hop Tracks produziert. Jazz getriebene Lo-fi Beats von der besseren Sorte. Meine Wertung: 8/10. Ich bin schon auf den – am Anfang erwähnten – Nachfolger gespannt …
1. Tubesocks 02:07
2. Evil Eye (feat. Castelluzzo) 02:21
3. 5000 Dollar Check 02:27
4. Butterfly Inside My House 03:14
5. Ghosted 03:53
6. IDK 03:14
Side B
7. U R What U Repeatedly Do 02:26
8. Happysad Sunday 02:48
9. Most Beautiful Grl 03:20
10. In Pursuit of U 03:27
11. Reinvent Yo Self 02:55
12. Kickinit Alone 03:13
Knapp drei Jahre, nachdem über Radio JuicyTangerine Avenue by Strangers of Necessity erschienen ist, haut CoryaYo jetzt endlich die Instrumentals raus. Das Beat Tape nennt sich dann auch passenderweise CoryaYo – Tangerine Avenue Instrumentals. Ohne die Beteiligung von Fooch The MC gefällt das smoothe Ding sogar mir. Ihr könnt Euch das digitale Album für schmale 5 US-Währungseinheiten als Download / Stream bei Bandcamp zulegen.
Hier eine weitere vinyle Perle vom Crowdfunder QRATES: Kid Bunka – Cookies. Der Beatschmied mit schweizer Wohnsitz legt mit dem Album sein Debut in Wax hin. Wenn ihr die 10-Zoll-Platte bei QARTES verpasst habt, dann nutzt die Chancen, die Euch HHV und Vinyl Digital bieten. Kann eng werden, denn es wurden nur 100 Kopien gepresst. Also haut rein!
»Kid Bunka is a sample based Hip Hop Producer from Switzerland. His latest vinyl release “Cookies” contains laid back and jazzy hip hop instrumentals with the extra chop!«
Vinyl Release: Spring 2018
released November 6, 2017
Kid Bunka and the Shout out gang
Wertung
Meine Wertung: 8/10 für Kid Bunka – Cookies. Der aus Gotha (Thüringen) stammende Beatbastler hat für das Album 8 Instrumental Hip Hop Tracks produziert, die wunderbar oldschoolig daherkommen. Im November 2017 ist Cookies digital erschienen und es wäre sicherlich schade gewesen, wenn das Beat-Tape nur auf irgendwelchen Festplatten „rumgeistern“ würde. Zum Glück gibt es QRATES und ausreichend Beat Heads, die diese Projekte so grossartig unterstützen. Solides Vinyl-Debüt vom Produzenten aus Winti (Kanton Zürich). Das nächste Album wird bestimmt eine 12-Zoll-Scheibe füllen, oder?!
Kleiner, nicht ernst gemeinter, Wermutstropfen: dieses mal gab es leider keinen frischen Keks on top ;-)
Vor ca. sechs Monaten geordert und erst vor kurzem (Ende Mai 2018) eingetroffen: A Beat Maker Named Crate Head – Drinks. Was in dem halben Jahr dazwischen passiert ist? Keine Ahnung. Jetzt auch egal, denn die Platte dreht sich jetzt ganz wunderbar im Vinyl-41-HQ. Von der instrumentalen Getränkekarte wurden 300 Kopien gepresst. Hier liegt die Nr. 8 auf dem Plattenteller. Ihr könnt das Vinyl direkt bei Bandcamp oder den bekannten Online-Shops wie HHV und Vinyl Digital käuflich erwerben. Das digitale Album kann als „name your price“ Download / Stream ebenfalls bei Bandcamp geordert werden.
»I spent the last year digging through crates, searching for samples, buying records and creating these 20 tracks. I also spent a good portion of this time consuming some of my favourite beverages.«
released August 7, 2017 (digital)
All beats produce by A Beat Maker Named Crate Head
Front & Back Cover by A Beat Maker Named Crate Head
Wertung
Meine Wertung: 8/10 für A Beat Maker Named Crate Head – Drinks. Der Beatschmied aus Bristol / UK hat für sein total entspanntes Debüt-Album 20 Tracks produziert, die von alkoholischen Drinks und diversen Zutaten beeinflusst sind. Die Lo-Fi Instrumentals beinhalten jazzige Beats und staubige Samples von der soulfuligen Beverage List. Garniert ist das ganze nicht mit Schirmchen, sondern mit passenden Vocal Samples aus Film und Fernsehen. Perfektes Album, um den abendlichen Gin Tonic zu geniessen. Prooost!