Frische Beats aus deutschen Landen. Flynn – Mona’s Sons ist am 22. Oktober 2018 bei Bandcamp (Digital Album 3 EUR or more) und Spotify erschienen. Der Beatschmied aus Leipzig, der hier im Blog schon mit dem 7incher Von Wegen vertreten ist, hat für die digitale EP 6 chillige Instrumentals gebastelt. Lo-fi at is best.
Straight from Los Angeles, California kommt das Instrumental Hip Hop Album Like – GABRIEL daher. Die Platte ist mit einer limitierten Auflage von 300 Kopien über das Münchner Label UKNOWY (UKY011) erschienen. Das Vinyl könnt ihr euch direkt bei Bandcamp zulegen. Oder ihr bemüht die Online-Shops von HHV und Vinyl Digital. Wie und wo auch immer, GABRIEL sollte IMHO in keiner Instrumental Sammlung fehlen.
1. AP3X 02:08
2. Sip Mo 02:59
3. Audacity 02:58
4. Black 01:55
5. Next To Me (Co-prod. by SLWJMZ) 02:17
6. My Side Of The Story (Co-prod. by Gwen Bunn & Iman Omari) 02:04
7. Compress 01:53
8. Goodness 01:30
Side B
9. Dr. Buzzards 01:41
10. Your Days 00:57
11. Echinacea 01:30
12. Moor Fiya 01:04
13. Full Kit 01:12
14. Lentil 01:25
15. Right Hand Neighbor 01:50
16. Sun Beams (Co-prod. by John Keek)
»Special thanks to my family, friends, and all those who’ve inspired me to keep making music. These compositions are a reflection of my musical journey, reminding me there’s always more room to grow.«
– LIKE (Pac Div)
released August 17, 2018
All tracks produced & mixed by Gabriel Stevenson aka LIKE
A&R by Ace
Artwork by Pic van Exel
Design & Layout by maks
Project Coordination by Ace
Wertung
Meine Wertung: 9/10 für Like – GABRIEL. Gleich der erste Track AP3X versprüht gute Laune und lässt rhythmisch den Kopf nicken. Und es wird nicht schlechter! Der Beatschmied aus der Stadt der Engel hat 16 Tracks produziert, die seine Liebe zum Hip Hop deutlich aufzeigen. Knackige Drums und knisternde Samples aus Jazz, Funk und Soul befeuern das grossartige Instrumental Album des Pac Div Members. Prädikat: I Like!
Mit HypnoTize – Sinneserweiternd liegt das erste Vinyl aus dem Umfeld der Magdeburger Enemies auf meinem Plattenteller. Das Album ist inklusive aller Instrumentals über das Label HHV Records (HHV663) erschienen. 500 Kopien wurden gepresst, die über den Online-Shop von HHV erhältlich sind.
»Limitierte Auflage von 500 Stück samt allen Instrumentals auf schwarzem Vinyl vom nächsten großen Wurf der Enemies aus Magdeburg. „Sinneserweiternd“ von Hypnotize featured Ogee und Skunk am Mic, die Beats kommen fast auschließlich von SkunkJunk (1 Track wurde von Madara produziert). Piff paff!« […]
released February 15, 2018
Wertung
Meine Wertung: 8/10 für HypnoTize – Sinneserweiternd. Die Texte zwischen Kifferleben und Skateboard sind jetzt nicht ganz so meins, aber die Produktionen von SkunkJunk (2-9) und Madara (1) sind fett. Die boombappigen Beats mit satten Bässen und Samples von Plattenpapzt feat. Kool Savas („King of Rap“) und anderen deutschen Hip Hop Kapellen stehen für mich absolut im Vordergrund. Schön, dass es die Instrumentals auf die B-Seite der Platten geschafft haben.
Favoriten: Purple Flower, Ohrfeigen und Schuhcreme
»Vor gut zwei Jahren trafen sich WOX x Baronski irgendwo auf einer Party und sprachen über ein gemeinsames musikalisches Projekt…so entschlossen sich die beiden seelenverwandten Musiker all ihre Erfahrung, ihr know-how und ihre Ideen in einen Topf zu werfen, heraus kam die Zwei-Mann-Formation „Mind Your Head“…«
Schöne Geschichte. Fulminantes Tape. Für Baronski und mich ist es nach dem Vinyl Ludum Laetitiae die zweite Begegnung. Wox hingegen liefert mit seinem Anteil am Gesamtwerk sein Vinyl-41-Debüt ab. Die beiden haben für Mind Your Head mal richtig einen rausgehauen. Satte Drums, Beats von Boom Bap bis synthielastigem Hip Hop, Samples aus Jazz, Funk und Soul, chillige bis düstere Stimmungen … wirklich grossartige Instrumentals, die trotz der hohen Anzahl an Tracks nie langweilig werden. Die Kassette könnt ihr euch bei Bandcamp, HHV oder Vinyl Digital zulegen. Es sind nur schmale 100 Kopien im Umlauf … wissta bescheid!
released August 10, 2018
Music: WOX&Baronski
Guitar on „Barry“: Christian Becker
Organ on „Wondaland“ & „Ciao“: Christoph Leusmann
Cover: Hannes Kersting
Mastering: Milandr
Die deutsch-französische Koproduktion Kayo x Wilczynski – Duality LP ist am 12.10.2018 über Vinyl Digital (VinDig358) erschienen. Die Beatschmiede Kayo und Wilczynski sind keine Unbekannten hier im Blog und immer wieder gern gesehen. Deshalb war die Anschaffung des Vinyl fast schon ein Pflichtkauf, der sich aber voll gelohnt hat. Schmale 300 Kopien hat das Label aus Mörschbach pressen lassen, die exklusiv über den eigenen Online-Shop an die Frau und den Mann gebracht werden sollen. Für das nice Layout war Nakre zuständig. Das Artwork stammt von Zaina und das Foto auf der Rückseite hat die bezaubernde Emesa geschossen. Für das Cover gibt es die 10 in der B-Note.
1. Direction Restart 03:10
2. Cafe Microphone 02:38
3. Where R U From 02:32
4. Dark Corner 03:12
5. Abandoned Forest Clinic 02:12
6. Wine in Paradise 02:24
Side B – Kayo
7. Path of Exile 03:08
8. 1Q68 03:44
9. 32° Fahrenheit 04:36
10. Side to Side (Part 1 & 2) 02:46
11. Carthage Love 03:48
12. Another Direction 02:58
»Kayo & Wilczynski – Two producers, two countries, two singles and one samplepool. Duality. Not only that Wilczynski is known for playing on every german jam, he’s now leaving borders behind and teams up with french producer Kayo to create some fascinating and viby beats between lofidelity and classic beats.«
released October 12, 2018
Wertung
Meine Wertung: 9/10 für Kayo x Wilczynski – Duality LP. Wenn einem schon im ersten Track – der übrigens mein Favorit ist – Louis Armstrong entgegen röhrt, dann ist die stilistische Richtung schon mal ziemlich klar. Klassische Samples aus Blues, Soul und Jazz bilden das solide Grundgerüst der Duality LP. Nichts anderes erwartet man eigentlich auch, wenn Kayo und Wilczynski gemeinsame Sache machen. Auch das Konzept, dass hinter der Platte steht, ist total interessant. Beide Beatschmiede haben für die Produktion die gleichen Samples genutzt. Herausgekommen sind jeweils 6 Tracks mit völlig entspannte Beats, die an keiner Stelle gleich klingen. Hamma! Gemastert wurde die Platte von Staub audio engineering (Sterilone). Auch das ist mittlerweile ein Qualitätssiegel. Prädikat: Grossartige Koproduktion, die unbedingt fortgesetzt werden sollte.
Favoriten: Direction Restart, und Side to Side (Part 1 & 2)