Fünf Fragen

Fünf Fragen an Mathis aka the intern

Fünf Fragen an Mathis aka the intern

Fünf Fragen an Mathis aka the intern

YAJA. Yet Another Jubiläums Ausgabe. Für #25 unserer intergalaktisch bekannten Q&A-Serie #5fragen hat sich der Wahl-Berliner Mathis aka the intern an die Tastatur gesetzt. Ein Local Hero quasi. Vielen Dank für die Antworten!

Wer bist Du und was machst Du?

Hallo, ich bin Mathis aka the intern, lebe seit 2013 in Berlin und produziere Hip-Hop. Häufig für mein persönliches Zen, in letzter Zeit aber auch gern für Otis Mensah aus England oder für Arletis  eine wundervolle R&B Künstlerin aus NY. Mit Otis ist gerade die EP Mum’s House, Philosopher entstanden. Das Release habe ich vollständig produziert und weitgehend auch selbst gemischt und gemastert (die Instrumentals gibt’s hier). Mit Arletis steht ebenfalls ein Album an bei dem ich maßgeblich beteiligt war. Durch das Produzieren kam mit der Zeit auch meine Leidenschaft für’s Sammeln vom schwarzen Gold hinzu.

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(Titelbild und dieses Polaroid wurden von Emily Williams geschossen)

Für welches Vinyl hast Du das erste mal Geld ausgegeben?

Puh das ist schwer zu sagen, vermutlich war das irgendein Flohmarkt-Schnapper zum Samplen weil mich Artwork, Erscheinungsjahr und die aufgelisteten Instrumente neugierig gemacht haben. Aber ich habe gerade mal bei Discogs in meiner „Purchase History“ nachgeschaut: da war’s S.T.F. – Comeback / Ihr Müßt Noch Üben (12”). Super Ding, immer noch.

Welche Platte ist Dein absoluter Favorit?

Es gibt natürlich ganz viele unfassbar gute LPs, aber ich entscheide mich hier jetzt mal für João Donato – Quem é Quem, die ist großartig. Die war jahrelang mein persönlicher „Holy Grail“, aber sie wurde dann letztes Jahr – wie so viele brasilianische Platten auf Polysom – neu aufgelegt. Mit der Reissue gebe ich mich dann auch gern zufrieden.

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Welche Musik-Genres hörst Du am liebsten?

Viel Jazz und alte brasilianische Musik, bei meinem 9to5 Job gern instrumentales Hip-Hop Zeug. Generell ist für mich aber diese wohlig warme Soundästhetik der frühen 70er Jahre einfach unschlagbar, fast unabhängig davon, welchem Genre man die Musik zuordnen würde.

Welche vergriffenen Vinyls sollten nachgepresst werden?

Smoke – Everything. Eine superstarke LP die damals über MPS aus dem Schwarzwald released wurde. Später gab‘ es noch mal eine Reissue auf einem französischen Label, die aber auch nur schwer zu bekommen ist. Die Musik ist eine tolle Fusion aus Jazz, Funk und Psych. Ach ja, und dann wäre da noch Huss & Hodn – Jetzt schämst Du Dich. Eine Platte, die wie kaum eine zweite einen bestimmten Sound und eine Attitüde in die deutsche Raplandschaft zurück getragen hat, als sie 2006 rauskam. Auf Discogs werden dafür abstruse Preise verlangt. Absurd.

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(Titelbild und dieses Polaroid wurden von Emily Williams geschossen)

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Vielen Dank und R.e.s.p.e.c.t an Mathis!

Eure Fünf Antworten

Wenn Ihr die obigen fünf Fragen auch mal beantworten wollt, dann schickt die Antworten doch einfach an [email protected] und ich werde sie hier bei „Vinyl 41“ veröffentlichen. Links zu Euren Blogs, Projekten und Sozialen Netzwerken sowie Fotos von Euch und Euren Lieblings-Vinyls sind ausdrücklich erwünscht.

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