Dennis Da Menace – Gravitative Wechselwirkung (HHV)
Die 2LP „Dennis Da Menace – Gravitative Wechselwirkung“ ist relativ überraschend im Januar 2020 als Deluxe Edition inkl. Instrumentals über das Berliner Label HHV Records (HHV836) erschienen. Ich bin mal ehrlich, allein der Name Dennis Da Menace hat mich noch nicht wirklich beeindruckt. Denn ich persönlich finde seine Rap Skills und Texte ganz okayisch, aber nicht überragend und konsumtreibend. Geschmackssache und so.
Überzeugt haben mich das Keyword #instrumentals und die Liste der beteiligten Beatschmiede: FloFilz, Dexter, Figub Brazlevic, Hulk Hodn, Brous One, Brenk Sinatra und Beatvadda. Großartiges Produzenten Line-Up, dass erwartungsgemäß auf keinsten enttäuscht hat. Zwölf exzellente Hip Hop Beats zwischen Boom Bap, Funk und Jazzhop, die eine pure Veröffentlichung auf Vinyl mehr als verdient haben.
Meine Wertung: Vinyl 1 8/10, Vinyl 2 10/10, gesamt 9/10. Favoriten: „Jakobsmuschel“, „Gravitative Wechselwirkung“ und „Peter Frankenfeld“. Das auf 300 Kopien limitierte Doppel-Vinyl könnt ihr euch direkt bei HHV Records zulegen.
7. Zug vor dem Flug (feat. Brenk Sinatra) 3:11
8. Wesen & Mythen (feat. Dexter) 3:20
9. Endoskopie (feat. Dexter) 2:38
10. Peter Frankenfeld (feat. Dexter) 2:59
11. Retortenkind (feat. Maniac & Hulk Hodn) 2:57
12. Die Drohnen singen (feat. Psycho Dad) 3:45
Side C & D
Instrumentals
»Limitierte Auflage von 300 Stück inklusive aller Instrumentals. Dennis Da Menace ist zurück mit einem neuen Album auf Beats von FloFilz, Dexter, Figub Brazlevic, Hulk Hodn, Brous One, Brenk Sinatra und anderen. Zwei Features kommen von Maniac und Psycho Dad. Tipp!«
Über das Bremer Independent Record Label Am Apparat wurde im Dezember 2019 das self-titled Vinyl „Les Bonmots“ (AAV002) veröffentlicht. Auf der A-Seite sind die Raps von Yustus&Pestizid und einigen Wortkollegen zu hören. Die B-Seite ist mit den exzellenten Instrumentals ebenfalls gut gefüllt. Sechs Tunes hat der hanseatische Beatschmied Hast mit einigen Cuts von Luk the Dude und Repete23 produziert. Die dabei entstandene Boom Bap Beats passen perfekt zu den kernigen Lines der Reimakrobaten Yustus und Pestizid. Süperbe Platte. Merci beaucoup.
Meine Wertung: 9/10. Favoriten: „Singular“ und „Skizzen im Kopf“. Ihr könnt euch das Vinyl direkt beim Label zulegen. Auch in den bekannten Online-Shops von HHV und VinDig sind noch ein paar Kopien verfügbar …
1. Reißbrett 02:58
2. Singular 02:42
3. Skizzen im Kopf 03:16
4. Volles Haus (feat. Bartman) 03:36
5. Kalamari (feat. Warpath) 04:14
6. Merci Beaucoup (feat. Charlz & Hazet)
Side B
7. – 12. Instrumentals
»LesBonmots sind Hast, Pest & Yustus, die am Reißbrett, im Kopf skizzierend, Lach- & Sachverhalte pointiert abrunden. Hast schnitzt Bretter, Yustus und Pest ritzen unorthodoxe Orthographie für Ortophon, Augen und Ohren in die Maserung. Sei ein Teil von drei – zu Tisch im vollen Haus bei Shrimp, Dorade & Kalmar. Merci beaucoup.«
released December 7, 2019
Beats: Hast
Raps: Yustus&Pestizid
Cuts auf A1&A3: Luk the Dude
Cuts auf A4: Repete23
Master: Staub Audio Engineering
Cover: Arsalan Azimi Montazer
Layout: OhhNice!
AzudemSK, Slowy & Dennis Real – Chrom (Wyl Rework)
Das Album „AzudemSK, Slowy & Dennis Real – Chrom“ ist 2018 über HHV Records (HHV672-1) erschienen. 2019 haben sich Leon Raum, Leon Mache und Marco Zügner von Wyl das Album noch mal vorgenommen und fünf Titel einem Rework unterzogen. Das ganze wurde ebenfalls auf Vinyl gebannt. Die Überarbeitung wurde über das Label-Duo HHV / Wadada (HHV805 / WADADA027) veröffentlicht und ist auf 500 handnummerierte Kopien limitiert. Das Artwork hat Gizem Winter gefertigt. Mix und Mastering stammen von Leon Mache und Sven Friedrichs.
Mit Hilfe von Saxophone, Keys, Synth (Marco Zügner), Drums, Percussion (Leon Raum), Bass und Gitarre (Leon Mache) wurde „Chrom“ nicht verbessert, sondern neu interpretiert. Die „echten“ Instrumente lassen jazziges Livefeeling aufkommen und passen perfekt zu den fünf ausgewählten Tracks. „Chrom (Wyl Rework)“ ist das bisher fehlende dritte Vinyl vom ursprünglichen Album. Meine Wertung: 9/10. Favoriten: „Variation“ und „Dichte Rille“. Die Platte könnt ihr euch bei Bandcamp und im Online-Shop von HHV zulegen.
1. Auf Takt 02:19
2. De Funès 03:22
3. Variation 03:43
4. Marlene 03:39
5. Dichte Rille 03:55
Side B
Instrumentals
»Everything will be chrom in the future!«
Raps by Azudemsk, Slowy & Dennis Real.
Saxophone, Keys & Synth by Marco Zügner.
Drums & Percussion by Leon Raum.
Bass & Guitar by Leon Mache.
Cuts by Adlib Swayze on „Auf Takt“ & „De Funès“.
Cuts by Paul Prime on „Dichte Rille“.
Produced by Wyl.
Mixed by Leon Mache.
Mastered by Sven Friedrichs.
Artwork: Gizem Winter
Manufactured & distributed by hhv.de.
Cat# HHV805 WADADA027
released October 25, 2019
schrieb ich einst so lässig bei der Vorstellung des grünen 7-Zöllers Rask – Morgentau. Jetzt ist es soweit. Mit „Rask – Blätterwald“ rotiert endlich ein (schon 2018 angekündigtes) Album des Köllner Wortakrobaten im Vinyl-41-HQ. Das orangefarbene Schmuckstück ist in Zusammenarbeit mit 360 Grad Records (Torch u. Toni-L) entstanden und ist auf 120 Kopien (Nr. 001-120 inkl. Lyrics-Poster) limitiert. Weitere 240 (Nr. 121-360) Exemplare wurden in schwarzes Polyvinylchlorid gepresst. Das Design der Platte hat Nik Birkemeyer zu verantworten. Die passenden Fotos wurden der Kamera von Mirko Polo entlockt. Mix und Mastering stammen von Benny Breuning und Marcus Wüst.
Im Gegensatz zum vinylen Vorgänger, hat Rask für den „Blätterwald“ auch die meisten Beats produziert. Der Rest der insgesamt 17 Tunes stammt aus den Maschinen von Doggy Brown, Anbeater und Flanders. Die soliden Boom Bap Beats mit jazzigen Samples, satten Drums und Basslines passen perfekt zu den Lines des rheinischen Rap-Veterans. Die unaufgeregten und sauber vorgetragenen Rhymes sind voller oldschooliger Hip Hop Vibes. Man merkt, dass der mittlerweile 40jährige MC schon lange als Wordsmith unterwegs ist. Die kraftausdrucklosen Texte erzählen sehr persönliche Geschichten von Früher, aktuellem Leben und der Liebe zum Hip-Hop-Game. Unter freundlicher Mithilfe von Boppo, Soundtrax, Tingwa und Onkel Dom ist ein stabiles Rap-Album entstanden, dem hoffentlich eine Menge Aufmerksamkeit geschenkt wird. An mir soll es nicht liegen … ;)
Meine Wertung: 8/10. Favoriten: „Bitte melde dich (feat. Boppo)“, „Syntax“ und „Nur Worte“. Erhältlich ist „Rask – Blätterwald“ direkt bei Bandcamp sowie in den Online-Shops von 360rec.de, HHV und VinDig. Eine Kopie könnt ihr weiter unten gewinnen. Viel Glück und viel Spass beim reinhören!
1. Auftaktspiel 01:54
2. Mein Name ist Rask 03:48
3. Bitte melde dich (feat. Boppo) 03:32
4. Showtime [Interlude] 00:46
5. Insomnia (feat. Soundtrax) 04:16
6. Damals wie heute (feat. Tingwa) 03:16
7. Jazzkeller [Interlude] 00:31
8. Syntax 03:44
Side B
9. Spiegelblick 02:52
10. Der Vibe (feat. Onkel Dom) 03:45
11. Deep Space Mind [Interlude] 00:33
12. Fragen auf Rotation 03:05
13. Blätterwald 01:41
14. Nur Worte 02:51
15. WWW 03:37
16. Atempause [Interlude] 00:28
17. Ich kann fliegen 02:56
released December 19, 2019
Alle Texte von Rask. „Bitte melde dich“ Text von Rask und Boppo. „Insomnia“ Text von Rask und Soundtrax. „Damals wie heute“ Text von Rask und Tingwa. „Der Vibe“ Text von Rask und Onkel Dom.
Executive Producer: Sebastian Mertens
Aufgenommen von Rask im Producer Zimmer I-IV, Münster & Köln
Gemischt von Benny Breuning, Die Fette 1, Köln / www.diefette1.de
Gemastert von Marcus Wüst, kleine audiowelt, Heidelberg / www.kleineaudiowelt.de
Konzept: Rask
Design: Nik Birkemeyer
Fotos: Mirko Polo / mirkopolo.de
Rask-Tag: Jan Knüwer
Rask-Wildstyle: Boppo
Vinylherstellung: MY45 / my45.de
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Gewinnspiel – Rask – Blätterwald
Rask hat mir eine Kopie von „Blätterwald“ als Giveaway zur Verfügung gestellt, die ich hiermit gern verlose. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, beantwortet hier in den Kommentaren einfach die folgende Frage:
Welches Deutsch-Rap Album aus dem Jahr 2019 hat euch besonders begeistert und warum?
Teilnahmebedingungen
Facebook-Likes für Vinyl 41, Rask sind keine Bedingung, wären aber schon schön und erhöhen bestimmt die Anzahl der persönlichen Karmapunkte! :-)
Das Gewinnspiel startet mit Veröffentlichung dieses Beitrages und endet am 25.01.2020 um 23:59 Uhr. Alle bis dahin veröffentlichten Kommentare (Hier im Blog! Nicht bei Facebook, Twitter oder Instagram!), die mit einer gültigen Mail-Adresse versehen sind, nehmen automatisch an dem Gewinnspiel teil. Pro Person ist nur eine einmalige Teilnahme am Gewinnspiel erlaubt. Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die Ihren Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder Schweiz und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Gewinnermittlung erfolgt am 26.01.2020 mit der Webseite random.org, mit der eine zufällige Kommentarnummer ermittelt wird. Der Gewinner wird ebenfalls am 26.01.2020 per Mail und hier in den Kommentaren / im Beitrag informiert.
Viel Glück!
Folgender Preis kann gewonnen werden: ein Vinyl „Rask – Blätterwald“. Die Platte wurden mir vom Künstler zur Verfügung gestellt. Eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen. Gewinnansprüche sind nicht übertragbar. Soweit im Rahmen des Gewinnspiels personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden, werden diese von uns ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Gewinnspiels und Speicherung des Kommentars erhoben, verarbeitet und genutzt. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Die Einwilligung zur Speicherung und Nutzung der erhobenen Daten kann durch den Teilnehmer jederzeit unter datenschutz[at]vinyl-41.de widerrufen werden.
Da aus Zeitgründen und wegen anderer Ausreden die eine oder andere Platte aus dem vergangenen Jahr unrezensiert geblieben ist, versuche ich das mit der Vinyl Nachlese 2019 Nr.1 (und folgenden) etwas aufzuholen. Denn jeder analoge Datenträger aus Polyvinylchlorid, der im Vinyl-41-HQ gelandet, rotiert und regalisiert worden ist, hat zumindest eine kurze Erwähnung und dicke Empfehlung verdient. Den Anfang macht ein famoser Viererpack vom arg geschätzten Berliner Underground Hip-Hop Label Dezi-Belle: „Signature x B-Side – Outsiders“, „Don Philippe & rzuma – Neighbors“, „upper class – Smoke Sesh in Low Res“ und „Teknical Development.IS – The 8, Vol.Five (prod. by El Jazzy Chavo)“.