Meister Lampe – Orb

Meister Lampe - Orb

Meister Lampe – Orb (okwow)

Das Vinyl „Meister Lampe – Orb“ habe ich mal sowas von voll verpasst. Erst als die Discogs-Preise langsam dramatische Höhen erreichten, wurde ich auf die Platte des Schweizer Beatschmieds aufmerksam. Zum Glück hatte mein häufiger Notnagel Spot Records noch ein paar Kopien zu einem vernünftigen Preis rumliegen. (Jetzt übrigens nicht mehr.) Das auf 300 Kopien limitierte Vinyl, dass über okwow erschienen ist, scheint mittlerweile überall ausverkauft zu sein. Bei Discogs liegt zur Zeit eine Platte rum. 50 Euro. Shice!

Trackliste – Orb

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(meisterlampe.bandcamp.com/album/orb)

Side A

1. Can’t Take It No More 03:20
2. Barranquilla 03:23
3. Zéro Neuf 03:17
4. Huang Shan 03:05
5. Marsala 03:30

Side B

6. Habanera 03:05
7. By The Fire 03:28
8. Lagos 03:13
9. Üsküdar 02:58

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»Orb ist ein Instrumental-Album mit eindeutigen Hip-Hop Einflüssen, gemixt quer durch die musikalischen Genres und Einflüsse der einzelnen Länder. Die Handschrift von Meister Lampe ist hörbar: verspielt, unbekümmert und mit ganz viel Liebe fürs Detail. Gemixt wurde das ganze vom Meister persönlich, gemastert von GKG Mastering.«

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released April 6, 2018
Music & Mixing: Meister Lampe
Mastering: Ludwig Maier, GKG Mastering
Artwork: Taj Francis
Label: okwow

Wertung

Meine Wertung: 9/10 für Meister Lampe – Orb. Das Debüt Album des helvetischen Produzenten ist eine kleine instrumentale Weltreise geworden, bei der er Zwischenstopps in Nationen wie China, Nigeria, Kuba, Kolumbien und der Türkei eingelegt hat. Aus jedem dieser Länder hat er passende Samples „mitgebracht“. Entstanden ist daraus ein 9 Tracks starkes Instrumental Hip Hop Album mit abwechslungsreichen Beats von vorn bis hinten. Mit seinem Vinyl-Erstling hat der langohrige Beat Smith die eigene Messlatte schon mal sehr weit oben angebracht. Da wird es der Nachfolger nicht leicht haben …

Favoriten: Zéro Neuf und Üsküdar

Solstice (Various Artists)

Solstice

Solstice (Dust Collectors / Aviary Bridge Records)

Das Label-Duo Dust Collectors / Aviary Bridge Records hat schon einige Compilations realisiert. Bisher sind die Sampler „lediglich“ als Kassette erschienen. Ende 2018 hat man endlich – unter freundlicher Mithilfe der japanischen Vinyl-Crowdfunding-Plattform QRATES – die erste Platte veröffentlicht. „Solstice“ (ABR038) nennt sich das gute Stück, von dem 144 Kopien in schwarzes Polyvinylchlorid gepresst wurden. Die bekannten Online-Shops HHV Records und Vinyl Digital haben noch ein paar Exemplare gelistet.

Trackliste – Solstice

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(aviarybridgerecords.bandcamp.com/album/solstice)

Side A

1. Hazy Year – Highs and Lows 02:18
2. Kilamdapro – Xylo 02:45
3. Solrakmi – Bap Again 02:43
4. Jinsku – Lost 02:04
5. Drchamploo – Sable 02:49
6. steezy prime – Self Control 01:19
7. Stxnx – Reinaa 02:29
8. Aeson – Sunrise 02:38

Side B

9. Mora – Lay 01:54
10. Axian – Indigo 02:27
11. linanthem – Samba 01:29
12. Sazetrax – Sola 04:05
13. Remulak – Last Puff 02:47
14. Mai. – Make me Feel 01:59
15. Bastelbande – You Knew Before 04:56

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»Dust Collectors and Aviary Bridge Records have joined forces once more, this time in the form of a collaborative summertime collection featuring the best artists on their rosters, as well as guest features from some of the biggest names in the instrumental hip hop scene. The result is 38 minutes of pure summer vibes over 15 dusty, jazzy and lo-fi hip hop instrumentals.«

released August 17, 2018

Wertung

Meine Wertung: 8/10 für Solstice. 15 Tracks von 15 Beatschmieden bzw. Hip-Hop-Combos hat diese Compilation zu bieten. Neben mir bekannten Instrumental-Grössen wie Axian, Remulak und der Henninsgdorfer Bastelbande gab es wieder eine Menge neu zu entdecken. Lo-Fi Beats zwischen Hip Hop, Trip Hop und Downtempo gepaart mit jazzigen Samples und den verschiedenen Arbeitsweisen der einzelnen Produzenten macht diese Platte so interessant, vielseitig und gut. Prädikat: Musikalische Sonnenwende für den täglichen Gebrauch.

Favoriten: Jinsku – Lost, Sazetrax – Sola und Bastelbande – You Knew Before

12VINCE – Low Profile

12VINCE - Low Profile

12VINCE – Low Profile (AKAI47 Records)

Nach den ganzen Rap-Alben mit seinem sprachgewandten Partner In Crime Slowy hat der Hamburger Beatschmied mal wieder eine reine Instrumental Platte veröffentlicht: „12VINCE – Low Profile“. Das Vinyl ist über das hauseigene Label Akai47 Records (AKAI47#11) erschienen. Käuflich erwerben kann man das gute Stück z.B. bei HHV Records, VinDig oder Vinylsim. Nicht lange überlegen. Gutes Ding!

Trackliste – Low Profile

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(12vince.bandcamp.com/album/low-profile)

Side A

1. All Alone 03:13
2. Bossfin 02:23
3. Rinjob 02:52
4. Smash and Trash 01:59
5. Ablager 02:04
6. Shelter 02:01
7. One for Dude 02:04

Side B

8. I’m leaving feat. Philanthrope 02:29
9. Low Profile 03:06
10. Gomera 01:48
11. Sunset Brett 01:29
12. Safran 02:15
13. Wasserfarbe 02:52
14. Brittfloor 02:42

12vince-low-profile

released January 11, 2019
produced by 12Vince
mastered by Sven Friederichs
photography by 12Vince
design/layout by Eva Klemann-Kochhan
AKAI47#11

Wertung

Meine Wertung: 9/10 für 12VINCE – Low Profile. Endlich mal wieder ein reines Instrumental Album. Nichts gegen Slowy, aber ich stehe nun mal mehr auf die nackten Tatsachen aka die Beats. 14 grossartige und vielschichtige Tracks mit Beats zwischen Boom Bap und Chillhop – angereichert mit jazzigen Samples – hat der Hamburger DJ und Produzent für das Album gebastelt. Gemastert wurde die Platte von Sven Friederichs. Für das passende Design/Layout hat Eva Klemann-Kochhan gesorgt. Und jetzt nicht wieder 4 Jahre warten. Danke!

Favoriten: Bossfin, Shelter und I’m leaving feat. Philanthrope

Jazzvolution Chapter Two

Jazzvolution Chapter Two

Jazzvolution Chapter Two (The Find Mag / HHV)

Etwas mehr als 5 Jahre nach Chapter One ist endlich der zweite Teil erschienen: „Jazzvolution Chapter Two“. Gut Ding will Weile haben … oder so. Die Compilation ist wieder über das Duo The Find Mag und HHV Records (HHV782) erschienen. Es wurden lediglich 300 Kopien in Vinyl gepresst. Erhältlich ist das gute Stück exklusiv bei HHV.

Trackliste – Jazzvolution Chapter Two

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(open.spotify.com/album/4PCxIVNBXVq1k6IqqbOvQJ)

Side A

1. Amerigo Gazaway – Building Blocks 03:21
2. L’Orange – The Talkative Mailman Can’t Read 02:27
3. Surreal – James And The Giant Stereo 03:07
4. Shin-Ski – Nova 04:44
5. Propo’88 – Because I’m Buggin‘ 02:45
6. Bobby Obsy – Beat Noir 02:46

Side B

7. LTF – Kalypso 03:34
8. Tensei – Good Try 03:18
9. Cosmic Analog Ensemble – In Beer Ads Glasses Are Always Full 02:42
10. Medline – Eclipse 04:01
11. Mindswimmer – Water Is Clear, pt. 1 05:38

jazzvolution-chapter-two

»We are very pleased to present you the vinyl edition of „Jazzvolution Chapter Two“ in a limited edition of 300 copies in collaboration with the nice people at The Find. „Jazzvolution“ is a progressive instrumental compilation series exploring the connection between Jazz & Hip Hop. This time the compilation features a well selected cast of talents like L’Orange, Propo’88, Medline, Cosmic Analog Ensemble, Surreal, Shin-Ski and others on the boards [

Concept by: The Find Magazine
Artwork: Lara Gomez
released January 18, 2019

Wertung

Meine Wertung: 8/10 für Jazzvolution Chapter Two. Die Compilation bietet, wie auch schon der erste Teil, eine exzellente Mischung aus Jazz und Hip Hop. 11 Instrumentals von 11 verschiedenen Beatschmieden haben auf der Platte Platz gefunden. Amerigo Gazaway , L’Orange, Cosmic Analog Ensemble, Shin-Ski, Medline, Propo’88, Surreal, Tensei, Bobby Obsy, LTF und Mindswimmer haben einen wirklich guten Job gemacht. Entspannte Hip Hop Beats, jazzige Samples und die unterschiedlichen Stile der verschiedenen Produzenten machen auch den zweiten Teil der Jazzvolution wieder zu einer Fundgrube instrumentaler Klänge.

Favoriten: James And The Giant Stereo und In Beer Ads Glasses Are Always Full

Don Philippe – Indigo Fly

Don Philippe - Indigo Fly

Don Philippe – Indigo Fly (Dezi-Belle)

Die Nummer 005 der mittlerweile legendären Weddinger 7inch Series vom Label Dezi-Belle (DB059) ist im Vinyl-41-HQ gelandet: „Don Philippe – Indigo Fly“. Der Kolchose-Beatschmied und Wahl-Berliner Philippe A. Kayser durfte vier Tracks für die kleinformatige EP produzieren, die mit gewohnt entspannten Beats und ohne Samples daherkommt. Ohne Samples? Das geht? Hamma! Das sehr nice Artwork stammt übrigens von der bezaubernden Masha Pryven. Der Plattenschnitzer von Dezi-Belle hat 50 Kopien angefertigt. Ihr könnt euch den 7-Zöller bei Bandcamp für schlanke 9,99 Euro (zzgl. Versand) zulegen. Who’s next?

Viel Spass beim reinhören!

Trackliste – Indigo Fly

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(dezi-belle.bandcamp.com/album/indigo-fly)

Side A

1. gold fly 03:51
2. silver fly 02:32

Side B

3. indigo fly 02:46
4. worthless fly 02:23

don-philippe-indigo-fly

released January 18, 2019