Bust Free 20 (Various Artists / Cold Busted)

Bust Free 20 - Various Artists - Cold Busted

Bust Free 20 (Various Artists / Cold Busted)

Mit „Bust Free 20“ (BUSTEDINCHES40) liegt Ausgabe Nr. 20 des gleichnamigen Cold Busted Samplers auf meinem Plattenteller. In Person von Poldoore, Es-K, Emapea, Brandon* (leider nur digital) und Axion117 sind Produzenten am Start, die schon ein paar Vinyls in mein Plattenregal „gestellt“ haben. 20 von 26 Tracks, die zur Auswahl standen, haben es auf die Platte geschafft. Ich hätte eine etwas andere Auswahl getroffen. Aber Musik ist ja bekanntlich und zum Glück auch immer wieder Geschmackssache. Die Schallplatte kommt im Splatter Colored Design daher und ist auf lediglich 250 Kopien limitiert.

Tracks – Bust Free 20

A01 – ProleteR – Mantra
A02 – Poldoore & Zebuel – Hangover Blues
A03 – Es-K – IEV
A04 – My Neighbour Is – I’m Not A Cosmic Cat
A05 – Mister T. – Keep It Free
A06 – Esbe – Hello World (Part Two)
A07 – Chop Juggler – Illustrator
A08 – Hunter S – Never Tired Feat. Jackie Gage
A09 – Krystian Shek – Phat’n Crispy
A10 – Green Street – Wrong Turn

B11 – Q Funktion – Transients
B12 – Liberty Klaud – Valery
B13 – Emapea – The Winner
B14 – Mac Dusty – Shamal
B15 – Fiendsh – Life
B16 – Zac Love – Swing Factor Twenty
B17 – Quow – Short Line
B18 – Jenova 7 – Crosstown Loop
B19 – Captain Supernova – Intergalactic
B20 – Axion117 – Repose

Cover / Vinyl

Ein Cover gibt es eigentlich nicht. Es ist eher ein Einlageblatt, dass mit Plastikhülle und Vinyl daher kommt. Auf der Front-Seite des Blättchen findet man den BUST FREE 20 Schriftzug in diversen Farbkombinationen. Da hat der Designer Vitamin D wohl einen schlechten Tag gehabt. Auch die Rückseite ist nicht viel besser. Viel gähnende Leere, ein wenig vom üblichen Kleingedruckten, ein Barcode und der Hinweis auf die Limited Edition (19/250), mehr nicht. Aber das Vinyl an sich reisst es dann optisch wieder raus. Das Splatter Colored Design gefällt mir richtig gut. Diverse Farbtupfer auf transparentem Material, das ist schon ein Eyecatcher.

Wertung

Meine Wertung: 6/10 für „Bust Free 20 – Various Artists“. Das Vinyl im Splatter Colored Design ist total hübsch. Ansonsten ist mehr Masse als Klasse auf dem Long-Player vorhanden. Die etwas bekannteren Beatbauer von Cold Busted wie z.B. Poldoore, Emapea und Axion117 liefern gewohnt gutes Soundmaterial ab. Gute Samples aus Jazz, Funk und Soul trafen wieder auf gut produzierte Beats. Der „Rest“ plätschert so vor sich hin. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht überragend gut. Trotzdem ein schöner Querschnitt des Cold-Busted-Lineups. Da kann man sich mal eine schönen Überblick verschaffen. Anspieltipps: „Poldoore & Zebuel – Hangover Blues“, „Emapea – The Winner“ und „Axion117 – Repose“. Schade, dass es „Brandon* – Silhouette Dance“ nicht auf die Platte geschafft hat. Der Track gefällt mir persönlich am besten.

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„The big 20 is here. 26 tracks from 26 different artists. We’ve been releasing this ‚Free‘ series since March 2010. Each compilation is handpicked featuring tracks from forthcoming releases.“

Ol‘ Burger Beats – Unreleased Instrumentals (2015 / HHV488)

Ol' Burger Beats - Unreleased Instrumentals

Ol‘ Burger Beats – Unreleased Instrumentals

Nach Luxemburg kommt jetzt das nächste Stück Europa dazu, von dem ich nicht wirklich instrumentalen Hip Hop erwartet hätte. Mit „Ol‘ Burger Beats – Unreleased Instrumentals“ liegt das erste Vinyl mit norwegischem Künstler auf meinem lokalen Plattenteller. Die Jungs und Mädels von HHV haben sich der unveröffentlichten Stücke von Ole-Birger Neergård angenommen und auf diese Schallplatte (HHV488) gepresst. Das ist auch gut so, denn diese Tracks sind es wert der digitalen Welt entrissen zu werden.

Beteiligte(r) Musiker

Ol‘ Burger Beats

Tracks – Unreleased Instrumentals

A1 – Immaculate
A2 – 20 Years
A3 – Erase Racism
A4 – 3D Remix

B5 – Supreme
B6 – Do It Girl
B7 – Bridges
B8 – PCH

Cover / Vinyl

Auf der Front-Seite des Covers, dass Ole-Birger Neergård himself gestaltet hat, zeigt ein Blatt einer Pflanze. Ich bin leider kein Botaniker, kann deshalb nicht die Art bestimmen. (Es ist ein Fensterblatt. Danke Stefan Zimmermann aka DJ Stean!) Die Rückseite ziert ein Foto des Künstlers, dass von Lisana Øverland Preteni abgelichtet wurde. Wie fast immer findet man natürlich auch die Tracks und das übliche Kleingedruckte auf der Hinteransicht des Covers vor. Die A-Seite des Vinyls ist mit einem A und dem Titel bedruckt. Auf der B-Seite hat sich wieder die Pflanze breit gemacht. Sehr schlichtes Design, dass trotzdem zu gefallen weiss.

Wertung

Meine Wertung: 8/10 für „Ol‘ Burger Beats – Unreleased Instrumentals“. Die Platte gefällt und überzeugt durch die chilligen Beats, die sich über beide Seiten ziehen. Ich kann wieder mal keinen Favoriten ausmachen. Das ist aber auch nicht so schlecht, macht die Platte wieder mal komplett durchhörbar. So mag ich das. Der Nachfolger des leider ausverkauften Debüt Albums „High Rhodes LP“ braucht sich vor seinem Vorgänger nicht zu vestecken. 8 Tracks und ein Album, dass wunderbar in meine Sammlung passt.

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„Norwegian jazz hip hop producer Ol‘ Burger Beats is following up his critically acclaimed (and sold out) debut album „High Rhodes LP“ with „Unreleased Instrumentals“. It’s a 12″ mini-album including 8 previously unreleased beats. The record contains instrumental versions of tracks from „High Rhodes LP“, some old beats from Ol‘ Burger’s Soundcloud and some brand new material. The beats are recorded between 2012 and 2015, all with a dusty soulful vibe.“

SH’NAPAN – Pagane (2016 / White Vinyl)

SH'NAPAN - Pagane

SH’NAPAN – Pagane (2016 / White Double Vinyl / CKK055)

„SH’NAPAN – Pagane“ ist mal wieder so eine Platte, die ich ohne Bandcamp wahrscheinlich nie entdeckt hätte. Das wäre wiederum sehr schade gewesen, denn das Debüt Album des Luxemburgers ist ein echter Knaller. 21 instrumentale Hip Hop Tracks, die es wirklich in sich haben. Das Double Vinyl, dass in schickem Gatefold und weissen Analogdatenträgern daher kommt und auf 100 Kopien limitiert ist, ist beim Label Chez.Kito.Kat Records erschienen (CKK055).

The newest artist signed to Chez.Kito.Kat Records, SH’NAPAN, is a producer of electronic music already known as a member of the band ARTABAN. Although his influences have shifted since he produced for ARTABAN, his solo work features predominantly Hip Hop and Downtempo instrumental references.

chezkitokat.com

Beteiligte(r) Musiker

Sh’napan

Tracks – Pagane

A01 – Flex
A02 – Sneakers Groove
A03 – Trampoplin
A04 – Godfrey
A05 – Happy Tristessa

B06 – Gyoza 2000
B07 – Encas
B08 – Farvel
B09 – Sunset Dance
B10 – Triple Shot

C11 – Tropicôôô
C12 – Une complète
C13 – Galactic Path
C14 – Nemssst
C15 – Kleines Interlude

D16 – Night Drive
D17 – Radjiii
D18 – Lee Van Cleef
D19 – Goodbye Buddies
D20 – Flash me if you can
D21 – Tranquility

Cover / Vinyl

Das Gatefold Cover ist wirklich sehr gelungen. Das Artwork stammt von Sh’napan himself. Die Photo Credits gehen an breakfast.lu. Auf der Frontseite ist eine getaggte Göttin aka Citroën DS und ein Junge mit Hoodie und Hasen zu sehen. Die Mitte des Gatefolds ist überaus rot. Erneut erkennt man den Jungen mit Hoodie. Ebenfalls abgedruckt sind die 21 Titel und das obligatorische Kleingedruckte. Die Vinyl Label A und C beinhalten das Kleingedruckte in rot auf weissem Grund. Auf B und D verfolgt uns erneut der Hoodie Junge. Das Design der Platte ist wirklich sehr gelungen. Es macht richtig Spass die Schallplatten aus der Hülle zu befreien.

Wertung

Meine Wertung: 9/10 für „SH’NAPAN – Pagane“. Großartiges Debut-Album. Die Messlatte für kommende Platten ist damit unheimlich hoch angelegt. Schon der erste Track „Flex“ haut richtig gut rein und das setzt sich Titel um Titel fort. Die ganze Platte ist richtig stark. Neben dem Opener hat mich „Triple Shot“ sehr begeistert. Erinnert stellenweise an Underwater Love. Mein Tipp: komplett durchhören. Beide Vinyls machen richtig Spaß. Da hat Luxemburg mal einen rausgehauen.

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„Fans of artists like Dj Shadow, Herbaliser, DJ Cam, DJ Food and DJ Krush or labels like Mo Wax and Ninja Tune will quickly find their groove in Sh’napan’s work.“

Slick Walk – Never Ever (2017 / Dezi-Belle)

Slick Walk - Never Ever

Slick Walk – Never Ever (2017 / Dezi-Belle / DB-022)

Mit „Slick Walk – Never Ever“ liegt mal wieder eine absolute Rarität auf meinem lokalen Plattenteller. Das 7″ + 5″ Vinyl Bundle wurde in den heiligen Hallen von Dezi-Belle handgeschnitzt und ist auf lediglich 100 Kopien limitiert. Bei Bandcamp und bei HHV sind noch ein paar Platten zu haben. Holt sie euch, es lohnt sich.

Beteiligte(r) Musiker

Stefan „Merse“ Ulrich
DJ Robert Smith
Supastition aka Kam Moye

Tracks – Never Ever

A1 – Never Ever feat. Supastition

B2 – Escapism

C3 – Slick Walk

D4 – Strasse

Cover / Vinyl

Das Artwork für die Platten hat Selina Bauer übernommen. Die 7″ Single bietet ein sehr schlichtes Design, bei dem einem der gelbe Slick-Walk-Schriftzug förmlich ins Gesicht springt. Auf der Rückseite des Covers sind die üblichen Infos über Tracks, Copyright und co. zu finden. Das Design des Covers setzt sich auf den Vinyl-Seiten A und B fort. Noch viel schlichter ist das Cover der 5″ Single, komplett in weiss und mit einem gelben Sticker versehen. Das Highlight ist das knuffige 5″ Vinyl. Traut man sich kaum aus dem Sleeve zu nehmen. Erinnert mich irgendwie an das ostzonale JUNIORFON.

Sehr schönes Vinyl-Bündel, was da von Dezi-Belle geschnürt wurde.

Vielen Dank dafür!

Wertung

Meine Wertung: 10/10 für „Slick Walk – Never Ever“. Hier stimmt einfach alles. Super Songs, fantastische Idee mit dem 7″ + 5″ Vinyl Bundle und dazu noch alles in Handarbeit. Schon jetzt ein Highlight meiner Plattensammlung.

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„Der Frühling beginnt und Slick Walk liefern den passenden Soundtrack dazu: Produzent Stefan „Merse“ Ulrich und DJ Robert Smith veröffentlichen als Duo ihr Kollabo-Debüt „Never Ever“ über Dezi-Belle Records, um damit den Wetterumschwung mit den richtigen Tunes einzuläuten … Gefeatured wird dabei der Rapper Supastition aus Greenville, North Carolina, der unter anderem schon mit Größen wie KRS-One, The RZA, Royce da 5‘9“, Tech N9ne, !llmind oder Elzhi zusammengearbeitet hat.“

Jay Spaten – Keats 10 – Schnitzelwood

Jay Spaten - Keats 10 - Schnitzelwood

Jay Spaten – Keats 10 – Schnitzelwood (KEATS10)

Für Keats 10 war Jay Spaten (ohne Kumpel Schaufel) im Ost-Berliner Schnitzelwood unterwegs. 21 Tracks hat er für die Kiez-Reihe von HHV auf Vinyl bannen lassen. Die bei HHV und OFDM erschienene und auf 300 Exemplare limitierte Vinyl-LP ist leider schon wieder ausverkauft. Ich hatte Glück, Nr. 163/300 steht jetzt hier im lokalen Plattenregal.

Beteiligte(r) Musiker

Jay Spaten
Q-Cut

Tracks – Keats 10 – Schnitzelwood

A01 – Weitling
A02 – Margareten
A03 – Zachert
A04 – Kraetke
A05 – Rummelsburg
A06 – Lincoln
A07 – Bietzke
A08 – Sophien
A09 – Wönnich
A10 – Einbeck
A11 – Rosenfeld

B12 – Siegfried
B13 – Fanning
B14 – Gudrun
B15 – Kriemhild
B16 – Gotlinde
B17 – Atzpodien
B18 – Schott
B19 – Roedelius
B20 – Normannen
B21 – Hans Zoschke
B22 – Rusche

Cover / Vinyl

Das Design der Schallplatte orientiert sich natürlich an den Vorgängern der Keats-Serie. Der Cover-Rahmen wurde wie immer von V.Raeter gestaltet. Das eigentliche Coverfoto stammt von B.E.Schaufel. Auf der Rückseite des Covers sind die üblichen Infos wie Titel, Copyrights und Hersteller zu finden. Ganz wichtig und von Hand geschrieben: 163/300! Auf Seite A des Vinyls findet man den Albumtitel und ein – Überraschung – A. Die B Seite ist mit den Keatsquadraten verziert.

Wertung

Meine Wertung: 7/10 für „Keats 10 – Schnitzelwood“ von Jay Spaten. Er führt uns beattechnisch durch den Lichtenberger Kiez. 21 relativ kurze, aber sehr gut im Schnitzelwood Studio zu Berlin produzierte Tracks. Der gute Spaten versteht sein Handwerk. Das gesamte Album macht richtig Spaß. Einen Anspieltipp kann ich nicht liefern, da alle Tracks gleich stark sind. Wie immer meine Empfehlung: Komplett Durchhören.

Schade, dass diese Instrumental Serie wohl mit Ausgabe 10 enden wird. Oder gibt es vielleicht doch noch einen Nachschlag? Wäre für mich sehr schön, da ich leider erst bei Keats 09 eingestiegen bin. Wenn jemand auf Keats 01-08 verzichten kann, dann immer her damit. Danke!

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„HHV und OFDM präsentieren die Keats Numero 10: Jay Spaten drückt diesmal die 16 Quadrate und bereichert die gelungene Instrumental-Serie mit einem gediegenen Spaziergang durchs wunderschöne Ost-Berliner Schnitzelwood. Dem Hörer erwarten 21 Anspielstationen mit einer geballten Ladung Boom-Tschak-Mono-Porno in feinster SUS-Gang Manier.“