SP 12 DAYS OF XMAS 3: »It’s that time of the year for another SP12 Days of xmas! 12 new tracks from 9 talented beatsmiths, all produced on the classic Emu Systems SP1200. The album is free to download (pay what you like) but all contributions are greatly appreciated.«
Viel Spass beim reinhören und kopfnicken, #uffjedreht, bleibt entspannt und gesund!
1. Mista.P – Apollo 22 02:21
2. Mo Fingaz – Vulcan Neck Grip 01:32
3. Klim – Slippery 02:33
4. Mr Brown – Club Meet 03:19
5. Golfhead93 – How We Do It 03:24
6. Sturks – Posse Cut 02:53
7. 12 Bit Kid – What!? 02:46
8. Mo Fingaz – The Red Zone 02:40
9. Jazzroom – One Love 03:59
10. Mista.P – Sloe Gin & Spruce 03:56
11. Sun Rice – No Obligations 02:30
12. Mr Brown – Funkworks 03:09
Für die 49. Ausgabe unserer sagenumwobenen Q&A Serie #5fragen hat sich Martin Meiwes freiwillig gemeldet. Der Wortakrobat aus der Staubsound-Gegend ist schon ein kleiner Stammgast im 41er-Universum. Die erste Begegnung hatten wir auf der Platte Jace – Without Frontiers. Auch schon wieder drei Jahre her … Aktuell ist er auf dem Gavin Sense Vinyl zu bewundern.
Jetzt aber genug der Vorrede und schnell zu den »Fünf Fragen an Martin Meiwes«. Vielen Dank dafür und euch viel Spaß!
Wer bist Du und was machst Du?
Mein Name ist Martin Meiwes und ich mache akustisches Graffiti auf Vinyl. Ich bin in Minden aufgewachsen und musikalisch sozialisiert worden. Wir sind zu Jams gepilgert, haben Nazis mit Flaschen beworfen und uns mit Graffiti beschäftigt. 2010 habe ich angefangen dieses Lebensgefühl zu vertonen und auf Vinyl zu veröffentlichen. Für mich ist Vinyl der Wholecar unter den Tonträgern. Meine Discographie umfasst mittlerweile 8 Alben. Gastbeitrage sage ich nur zu, wenn sie auf Vinyl erscheinen, weil ich weiß was für ein Struggle dahinter steckt. So hab ich z.B. die Ehre als einziger Raptrack auf dem Instrumental Album von Gavin Sense vertreten zu sein. Das Album heißt „Rooftop Microcosm“.
Für welches Vinyl hast Du das erste mal Geld ausgegeben?
Einen Plattenspieler habe ich mir erst gekauft als ich selbst eine Vinyl rausgebracht habe. Bei Auftritten habe ich dann Platten mit Musikerkollegen getauscht. Wenn ich eine Scheibe unbedingt haben wollte, bin ich in die Plattenläden meines Vertrauens gegangen und habe getauscht. Meine erste Platte für die ich Geld ausgegeben habe, war „2Gramm gegen den Stress“ von Lakmann. Da führte kein Weg dran vorbei
„Keine Macht für niemand“ von Ton Steine Scherben. Ich war ein anderer Mensch, nachdem ich dieses Album gehört habe. Rio Reiser war der beste deutschsprachige Songwriter, der jemals gelebt hat. Mittlerweile habe ich sein Gesamtwerk und höre es rauf und runter.
Welche Musik-Genres hörst Du am liebsten?
Mein Fokus liegt auf deutschsprachiger Musik. Ich glaube, dass man den Wortwitz, oder das richtige Feeling nur in der Muttersprache nachfühlen kann. Deswegen höre ich Singer Songwriter Sachen, Deutschrap, Hamburger Schule,…
Welche vergriffenen Platten sollten nachgepresst werden?
„Jetzt schämst du dich“ von Huss & Hodn. Ein Album, das mich nach der nervigen Aggro Berlin Phase wieder zurück zum Deutschrap gebracht hat. Andernfalls hätte ich wohl das Interesse verloren.
Wenn Ihr die obigen fünf Fragen auch mal beantworten wollt, dann schickt die Antworten doch einfach an 5fragen@vinyl-41.de und ich werde sie hier bei „Vinyl 41“ veröffentlichen. Links zu Euren Blogs, Projekten und Sozialen Netzwerken sowie Fotos von Euch und Euren Lieblings-Vinyls sind ausdrücklich erwünscht.
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Danke!
(Fünf Fragen an Martin Meiwes / 11. Dezember 2022 / Foto by Andreas Heller)
Spax & DJ Mirko Machine aka Die Profis. „Zeiten Ändern Dich Nicht Immer“ (2011 / MaschinenRaumMusik / MRM-001) und „Unter Dem Radar“ (2015 / MRM-002). Beide Alben habe ich mir vor kurzem auf Discogs – zu durchaus vernünftigen Preisen – zugelegt. Nicht ganz unschuldig ist natürlich dieser Mirko, den ich jetzt schon seit gut 18 Monaten auf Twitch beobachte. Mit seinem rappenden Kollegen Spax hat er die beiden Hip Hop Werke erstellt, um die es sich hier und heute dreht. Die fetten Beats und Cuts vom DJ sowie die großartigen Rhymes vom niedersächsischen Wortakrobaten sollten aber irgendwann auch in jeder guten Plattensammlung landen. Hier so: done!
»Amerigo Gazaway – SEASONS: Shades of Autumn. Drawing inspiration from nature documentaries, old jazz recordings and 70’s library music, the producer explores themes of love and longing through a multilayered sonic kaleidoscope of swirling keyboards, soaring strings and dusty breakbeat loops.«
Viel Spass beim reinhören und kopfnicken, #uffjedreht, bleibt entspannt und gesund!
1. Intro 00:33
2. Fall In Love 02:26
3. Chill Factor 02:33
4. The Windy City 03:09
5. Pumpkin Spice 03:45
6. Scenic Route 03:17
7. Light My Fire 02:34
8. Autumn Leaves 02:45
9. Cuffin‘ Season 02:15
10. Rainy Day 02:42
11. Clouds 03:11
12. Outro 00:22