Plattenregal: Hier stelle ich Vinyl vor, dass sich bereits in meiner Plattensammlung befindet. HipHop, Elektro, Pop, Soundtracks und Rock. Dr. Dre, Die Antilopen Gang, Snoop Doggy Dogg, Jamie XX, Absolute Beginner, Stieber Twins, Moderat, Depeche Mode, The XX, A Tribe Called Quest, Funkonami, Twit One, Wun Two, MF Eistee, Remulak, Hydrogenii, Ded Tebiase, Kuartz, Time Machine Gang uvm. Die ganz wilde Mischung.
Nach der chilligen Moose Dawa Platte kommt das Label Beat Jazz International mit dem Vinyl „Shin-Ski – Jazz Things“ (BJINT018) etwas boombappiger ums Eck. Der japanische Beatschmied hat für sein achtes Solo-Album 15 Tracks produziert. Knackige Drums, jazzige Grooves und großartige Samples hat Shin-Ski zu einem großartigen Album zusammengefügt. Krass, was da so verwendet wurde. Besonders hängengeblieben ist mir das Redman Sample („Funkorama“) bei „Gettin‘ Down“. Hamma! Das hübsche Vinyl inkl. Cover mit dem hohen Wiedererkennungswert – das dieses mal mit der Brasilianerin Thalita D’Amore aufgewertet wurde – könnt ihr euch im Online-Shop von HHV Records zulegen.
Meine Wertung
Meine Wertung: 9/10. Favoriten: „Take It Ez“, „Gettin‘ Down“ und „What’s Beautiful“.
Viel Spass beim Reinhören und kopfnicken, #uffjedreht, bleibt entspannt und gesund!
1. Jazz Be Recognized 01:37
2. Take It Ez 02:07
3. Make Sense On The Drum 01:56
4. Mindflippin‘ 02:20
5. Livin‘ And Lovin‘ 02:49
6. Searchin‘ 02:19
7. How To Breathe 02:02
8. Gettin‘ Down 01:55
9. Come On Yo 02:20
10. Doesn’t Really Matter 02:10
11. Swing With The Rhythm 01:51
12. Check It Out 02:40
13. Ahhh 01:20
14. Rockin‘ It 02:10
15. What’s Beautiful 02:14
All tracks produced by Shin-Ski.
Mastered by Sven Friederichs.
The vinyl is manufactured and the release distributed by www.hhv.de
Cat#: BJINT018
veröffentlicht am 18. Oktober 2024
Moose Dawa, der mir bisher eher durch Kollaborationen mit Psalm Trees, Koralle & Koranes und einigen mehr aufgefallen ist, hat im August 2024 ein Vinyl über das Label Beat Jazz International (HHV Records / BJINT017) veröffentlicht. „February Sepia“ nennt sich das Album, für das der schwedische Beatschmied 15 Tracks produziert hat. Chillige Melodien, jazzige Beats und passend ruhige Drums halten den Kopf ganz lässig in Bewegung. Die auf 300 Kopien limitierte Platte aus klassischem schwarzen Polyvinylchlorid könnt ihr euch bei HHV zulegen.
Meine Wertung
Meine Wertung: 8/10. Favoriten: „See Me“, „Left Behind“ und „Cure My Love“.
Viel Spass beim Reinhören und kopfnicken, #uffjedreht, bleibt entspannt und gesund!
1. Here Again 01:52
2. See Me 02:40
3. Left Behind 02:21
4. Don’t You Know 02:08
5. Loving Heart 02:21
6. What It Was 02:36
7. It Takes A Moment To… 01:33
8. Slow Down 02:26
9. The Chase 01:39
10. Follow Me 00:58
11. Babylon Silver w/ Aidinity 02:47
12. Been A Minute w/ Dogbite 02:50
13. Cure My Love 02:01
14. Keep Going 01:47
15. Faded Memories 02:20
„Planet Down“ ist das erste vollständige Album von Downslow (aka Jakob Maser), produziert in Zusammenarbeit mit Tobias Langela. Die neun Tracks des Albums repräsentieren ein halbes Jahrhundert Clubmusik und bieten ein intensives Klangerlebnis mit dicken Bässen (Hallo Nachbar!), wohlklingenden Synthesizern und wabernden Echos. Voll knorke Elektro-Mukke mit ein paar oldschooligen E.L.O. Vibes. Erhältlich ist die hübsche 2LP bei Bandcamp oder direkt beim Label Trust in Wax.
»2×12″ Double-LP // Mastered with heart for vinyl // Downslow’s Album Debut comes along with a nice artwork plus it’s released on a dj-friendly, loudly pressed double vinyl!«
Heavyweight vinyl!
Meine Wertung
Meine Wertung: 8/10. Favoriten: „El Mundo Universal“ und „Solar Breeze“.
Viel Spass beim Reinhören und kopfnicken, #uffjedreht, bleibt entspannt und gesund!
Der mir bisher absolut unbekannte German singer and songwriter Rico Friebe hat mir vor einiger Zeit ein Päckchen zukommen lassen, dass zwei Vinyl enthielt: „Pain Matters“ und „Shook“. Danke dafür! Ich habe beide Platten (mehrfach) durchgehört und war erstmal etwas ratlos (und bin es eigentlich immer noch). Auch der beiliegende Gruß vom Künstler himself half mir nicht wirklich weiter …
Jenni(fer)
»Lieber Björn,
mein Name ist Rico Friebe und unter diesem Namen fing vor fast 3 Jahren alles nach dem Verschwinden von Jenni(fer) an, das niemanden interessierte – außer mich. Mich traf dies persönlich schwer.
Zur Verarbeitung einer ausweglosen Situation enstanden damals, so einst nicht geplant, die instrumentalen Alben Jenni und Jenni II.
Nach nun fast drei Jahren habe ich jüngst Jennifer wiedergefunden – ich habe nie aufgegeben.
Leider hat sie selbst sich Lebensumstände geschaffen, auf die ich keinen ausreichend wirkungsvollen positiven Einfluss habe und haben sollte.
Immerhin konnte ich ihr noch „ihre Alben“ zukommen lassen.
Das hat mir einen gewissen Seelenfrieden gebracht.«
Pain Matters
»Auf die damalige Tragödie folgte einer schlimmere, die viel tiefer ging.
Eine junge Frau, die bereits zu Zeiten des Verschwindens von Jennifer zugegen war, sie kannte und von mir von ihrem Verschwinden erfuhr, sah meine vulnerable und schwer belastete Situation und nutzte diese daraufhin schwer missbräuchlich aus.
Nachdem sie von mir alles für sich bekommen und genommen hatte, brach sie unvermittelt ihre Präsenz in meinem Leben ab und hinterließ einen großen Scherbenhaufen.
Eine fingierte Freundschaft.
Anlässlich dieses zweijährigen Martyriums schrieb und produzierte ich Pain Matters, das am 13.09.2024 quasi als Geburtstagsgeschenk an mich selbst erscheint. Auf dem Cover ist sie in einer Bleistiftzeichung von mir verewigt, die subtil ihre zwei Gesichter zeigen soll. Ich habe vorher nie in meinem Leben gemalt oder gezeichnet – außer gezwungen und ungeliebt im Kunstunterricht zu Schulzeiten. Wo das herkommt? Keine Ahnung. Es war zu erschütternd.«
Shook
»Bereits am 08.11.2024 werde ich sie und die schweren Folgen auf mich mit einer musikalischen Prozession namens Shook zu Grabe tragen. Auf dem Cover lasse ich eine Dohle sterben. In meiner gemeinsamen Vergangenheit mit dieser jungen Frau, die mir als individuell aber auch ganzheitlich als Lichtblick in den arg düsteren Zeiten nach dem einst unerklärlichen Verschwinden von Jennifer schien, war desöfteren ein Paar von Dohlen anwesend – eine davon stirbt jetzt. Trotz ihrer proklamierten Tierliebe hat sie das nun zu verantworten. (Ich habe dafür keine Dohle töten müssen, sollte sich verstehen.)
Ich könnte endlos über die Hintergründe weiterschreiben und auch sprechen, aber den Rest sollte nun die Musik machen – wenn sie denn gehört wird.
Herzlichen Dank und viele liebe Grüße,
Rico«
Der Versuch zu verstehen
Diese Zeilen liessen mich noch ratloser zurück. Eine kurze Internetrecherche half mangels Ergebnissen nicht mal ansatzweise weiter. Auch der Kollege von plattenkritik.com hat so seine Schwierigkeiten mit den Begleiterscheinungen. Alles etwas schwierig zu fassen für mich. Da laufen wohl gleichzeitig mehrere Geschichten zwischen schwierigen Liebesbeziehungen und anderen Tragödien, die unser heutiger Künstler zu verarbeiten versucht. Ich steige da nicht wirklich durch und konzentriere mich deshalb auf den musikalischen Teil der Saga, bei dem ich aber auch gleich mal wieder etwas nachdenklich dastehe.
Meine Wertung für Pain Matters
Was ist das eigentlich für ein Genre? Zumindest das weisse Vinyl „Pain Matters“ stufe ich mal recht einfallslos und locker als Pop ein. Die minimalistische Produktion, die melancholische Grundstimmung und die meditativen Melodien bestimmen das komplette Album. Auch wenn die Platte nicht meinen hauseigenen Musikgeschmack trifft, weiss sie durchaus zu gefallen und passt gerade ganz gut in diese stimmungstiefe Jahreszeit. Die 12 Tracks werden bestimmt nie in irgendwelchen Dance- oder HipHop-Charts auftauchen. Sie sind eher für einen ruhigen Abend mit viel Zeit ausgelegt.
Meine Wertung: 7/10. Favoriten: „Caitiff (The Yellow Song)“, „Loophole“ und „Plus“.
Die zweiten Platte, die mir Rico Friebe geschickt hat, ist nochmal komplett anders. Fast schon stille und sehr traurige Melodien, die lediglich mit Stimme und Gitarre erzeugt wurden. „Shook“ erinnert mich ein wenig an die Solowerke von Fink (Fin Greenall). Weltschmerz pur, mir persönlich eine Nummer zu viel.
Wenn damaa.beats und Wilczynski gemeinsam musizieren, dann kann doch eigentlich nur vollkommen chillige Instrumentals rauskommen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die beiden Schwarzwälder Lo-Fi-Prinzen haben für „Isekai“ insgesamt 14 Tracks produziert. Schöne und schön ruhige Meledodien, unterlegt mit minimalistischen Beats, beste Entspannungsunterhaltung. Aber bitte leicht mit dem Kopf nicken. Muss so!
Die hübsche Platte, die über Besser-Samstag erschienen ist, gibt es 250x in klassischem Schwarz und 50x in weissem Weiss. Erhältlich direkt beim Label oder bei Bandcamp.
Meine Wertung
Meine Wertung: 8/10. Favoriten: „Mood Travellers“, „Moonraker“ und „Cantina“.
Viel Spass beim Reinhören und kopfnicken, #uffjedreht, bleibt entspannt und gesund!
1. Cosmos Cafe 02:06
2. Mood Travellers 01:48
3. Letters from Neptune 02:11
4. Moonraker ft. Francis Neverfrozen 02:50
5. Dinner on Mars 01:24
6. Solaris 02:13
7. Stargazing ft. Francis Neverfrozen 03:01
8. Hard Life ft. JTS.sax 02:04
9. Nu Rio 02:07
10. Cantina ft. Francis Neverfrozen 02:05
11. No Gravity 02:14
12. Ava 02:37
13. Solitude 02:18
14. Wanderlust 01:39
veröffentlicht am 2. August 2024
Mastered by STAUB Audio
Layout by Josua Wielandt
Photography – Benjamin Zeil
Music by Stefan Wilczynski & André Jenaro
A&R – Patrick Gerner
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Danke!
Ach ja …
Ach ja, auch hier nochmal die Bitte ans Label: Versendet doch bitte die Platten ausserhalb des Cover. Diese Seam Splits sind echt nervig und versauen mir den Spass am Vinyl!