Plattenregal: Hier stelle ich Vinyl vor, dass sich bereits in meiner Plattensammlung befindet. HipHop, Elektro, Pop, Soundtracks und Rock. Dr. Dre, Die Antilopen Gang, Snoop Doggy Dogg, Jamie XX, Absolute Beginner, Stieber Twins, Moderat, Depeche Mode, The XX, A Tribe Called Quest, Funkonami, Twit One, Wun Two, MF Eistee, Remulak, Hydrogenii, Ded Tebiase, Kuartz, Time Machine Gang uvm. Die ganz wilde Mischung.
Das Berliner Underground Hip-Hop Label Dezi-Belle Records hat mal wieder ganz was feines auf den Vinyl-Markt geworfen: Black Bear Basement – Beyond Traits (DB046). Das Album ist das Debüt vom bärischen Hip-Hop-Jazz Kollektiv aus Hannover. Dezi-Belle hat bei Intakt! zwei Varianten in Auftrag gegeben. Jeweils 150 Kopien wurden als „Vinyl black“ und „Vinyl matte orange/black marbled“ gepresst. Beide Versionen sind bei Bandcamp nahezu ausverkauft. Deshalb solltet ihr nicht lange überlegen, sondern zuschlagen.
DJ: Jian Baker (Sotah)
Keys: Leon Pock (Beatmensch 5000)
Saxophone: Phillip Dornbusch
Vibraphone: René Kretschmer (Riez)
All Tracks produced by Leon Pock (Beatmensch 5000) & René Kretschmer (Riez)
Mixed by Beatmensch 5000 in cooperation with plusma
Mastering by B-Side
Artwork by Tobias Kugelmeier
Photography by Selhor
DB046
manufactured and distributed through Dezi-Belle Records 2018 www.dezi-belle.com
released May 17, 2018
»This goes out to all musiclovers.
To all our supporters and all the people who gave us inspiration.«
Wertung
Meine Wertung: 9/10 für Black Bear Basement – Beyond Traits. Vibraphon, Saxophon, E-Piano und Turntables, kein alltägliches Setup. Und genau das macht die Platte so einzigartig. Richtige Instrumente und jazzige Beats & Samples kreieren einen Instrumental Hip Hop Sound, den ich so noch nicht auf dem heimischen Plattenteller zu liegen hatte. Sehr gutes Debüt von den Jungs aus Hannover (das mich mal wieder an die TV Serie Mad Men erinnert!). Fazit: Hamma in orange/black marbled!
ist nach Satori das zweite Album des französischen Produzenten, dass im Vinyl 41 HQ gelandet ist. Erneut zeichnet sich das Label Akromégalie Records für den Release (AKR11) verantwortlich. 500 Kopien wurden in schwarzes Kunststoff gepresst. Das Cover wurde mit einem Steinhügel und einem OBI strip verziert. Erhältlich ist die LP bei Bandcamp und den üblich verdächtigen Online-Shops wie HHV oder VinDig.
»A cairn is a heap of stones piled up as a memorial or as a landmark. I like the idea of a sculpture made from natural elements. And while the materials used are products of nature, a cairn is the result of human interaction in his/her environment. To me this sums up what we are doing as artists. We com-pile elements that surround us to create something new, that hopefully people will refer to.
— Lex (de Kalhex)«
released May 18, 2018
Produced, Arranged & Mixed by – Lex (de Kalhex)
Track 2 : Additional Guitar by – Nicolas Besikian
Track 10 : Co-produced & Mixed by – Inner Science
Track 11 : Produced & Mixed by – Masanori Nozawa
Mastered by – Ryota Noguchi
Photography & Artwork by – Alex Besikian
Liner Notes by – Kousuke Awane & FK
A&R by – Koizumi Takumi for Rockwell Product Shop
Wertung
Meine Wertung: 8/10 für Lex (de Kalhex) – Cairn. Das mittlerweile 4. Instrumental Hip Hop Album des französischen Beatschmieds beinhaltet eigentlich 11 Tracks. Aber „nur“ neun haben es auf das Vinyl geschafft. (A)Lex hat sich durch seine Reise durch Skandinavien inspirieren lassen und eine total entspannte Platte produziert. Sound und Cover passen perfekt zusammen. Alles wirkt wie aus einem Stein gemeisselt. Auch bei dieser Platte kann ich keinen Favoriten ausmachen, alle Titel passen irgendwie zusammen und lassen keine Pause aufkommen. Mal wieder ein perfekter Soundtrack für eine gelungene Tagträumerei.
KF 16, die unspektakuläre Katalognummer. LBL (Lo-Bit Loopers) – twoface #2 der spektakuläre Titel. Da ist es endlich, das neuesten Release vom Münchner Label Keller Flavour. Lediglich 150 Kopien wurden in „blue transparent vinyl“ gepresst. (Kommt in den Bildern leider nicht so rüber.) Zwei handnummerierte Exemplare sind im Vinyl-41-HQ gelandet. Die 41/150 bleibt in Berlin-Friedenau und die 42/150 kann weiter unten gewonnen werden. Wer nicht vom Glück verfolgt ist, der sollte sich die Platte bei Bandcamp zulegen. Aber schnell, denn beim Schreiben dieser Zeilen waren nur noch 13 Stück verfügbar …
Kleiner Wermutstropfen am Rand: Beider Cover sind trotz guter Verpackung angeschlagen (seam splits). Da hat Hermes leider wieder ganze Arbeit geleistet :-(((
1. A01 hello rumblestar 03:17
2. A02 mind in double 01:08
3. A03 dirge 02:01
4. A04 bars alone a 02:15
5. A05 se da freedam 01:20
6. A06 wanna chill 01:06
7. A07 88 dotwork 01:30
8. A08 anyplace igo 01:31
9. A09 ayeshaone / wit m 02:23
Side B
10. B01 hot water 02:02
11. B02 bronx two 00:41
12. B03 deadflowers 01:13
13. B04 i didn’t 01:43
14. B05 honey 02:00
15. B06 another summer 02:47
16. B07 green soul 02:03
17. B08 worry ‚bout nothing 01:11
18. B09 war(m) / goodbye everyone 01:40
All tracks produced by LBL
Mixing: Eugen Schott
Mastering: SterilOne @ Staub audio engineering
Artwork & Layout: Ikarus *Inkognito*
Keller Flavour / 2018
released May 18, 2018
Wertung
Meine Wertung: 10/10 für LBL (Lo-Bit Loopers) – twoface #2. twoface #1 war bzw. ist schon ein Knaller. Aber für #2 haben die Lo-Bit Loopers nochmal eine Schippe draufgelegt. Nach Wilczynskis Roads to me, myself and I folgt hier das nächste Super-Duper-Sommer-Album. Und es ist ab jetzt eine der vielseitigsten Instrumental Hip Hop Platten in meinem Regal. Jazz, Soul, Funk, Reggae, Experimental … voll korrekte Zutaten für den summery Beat-Cocktail. LBL haben für das Album 18 chillige Tracks produziert, die komplett durchhörbar sind. Ok, die kurze Umdrehpause unterschlage ich mal. Favoriten kann ich nicht benennen, da sich das Vinyl von einem Highlight zum nächsten dreht. Fazit: Hamma! Für die fetten Beats und das überaus gelungene Design von Cover und Platte gibt es heute mal wieder die Höchstnote!
Gewinnspiel
Die Lo-Bit Loopers haben mir ein Vinyl „LBL (Lo-Bit Loopers) – twoface #2“ zur Verfügung gestellt, das ich hiermit gern verlose. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, beantwortet hier in den Kommentaren einfach die folgende Frage:
Von welchem Album hättet Ihr gern #2 aka einen zweiten Teil und warum?
(Das Cover ist leider angeschlagen. Dank(e) Hermes!)
Das Gewinnspiel startet mit Veröffentlichung dieses Beitrages und endet am 02.06.2018 um 23:59 Uhr. Alle bis dahin veröffentlichten Kommentare (Hier im Blog! Nicht bei Facebook, Twitter oder Instagram!), die mit einer gültigen Mail-Adresse versehen sind, nehmen automatisch an dem Gewinnspiel teil. Pro Person ist nur eine einmalige Teilnahme am Gewinnspiel erlaubt. Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die Ihren Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder Schweiz und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Gewinnermittlung erfolgt am 03.06.2018 mit der Webseite random.org, mit der zufällig eine Kommentarnummer „gezogen“ wird. Der Gewinner wird ebenfalls am 03.06.2018 per Mail und hier in den Kommentaren/im Beitrag informiert.
Viel Glück!
Folgender Preis kann gewonnen werden: 1x Vinyl „LBL (Lo-Bit Loopers) – twoface #2“. Die Platte wurden mir von den Künstlern zur Verfügung gestellt. Eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen. Gewinnansprüche sind nicht übertragbar. Soweit im Rahmen des Gewinnspiels personenbezogene Daten von Teilnehmern erfasst werden, werden diese von uns ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Gewinnspiels und Speicherung des Kommentars erhoben, verarbeitet und genutzt. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Die Einwilligung zur Speicherung und Nutzung der erhobenen Daten kann durch den Teilnehmer jederzeit unter datenschutz[at]vinyl-41.de widerrufen werden.
Facebook, Instagram, Twitter und Google+ sind weder Veranstalter des Gewinnspiels, noch in irgendeiner Art daran beteiligt.
Wilczynski – Expedition 22: Roads to me, myself and I
Wilczynski habe ich bisher „nur“ auf diversen Compilations so richtig wahrgenommen. LoopLanguage Volume One, Schlafende Hunde oder Drop Beats Not Bombs … um nur ein paar aufzuzählen. Jetzt hat er mit Wilczynski – Expedition 22: Roads to me, myself and I wieder ein eigenes Instrumental Hip Hop Album am Start. Wie üblich, hat VinDig auch für die Nr. 22 der Expedition-Serie nur 300 Kopien (VINDIG336) pressen lassen. Im Online-Shop des Mörschbacher Labels könnt ihr euch noch ein Exemplar zulegen. Ich würde es wieder machen.
Trackliste – Expedition 22: Roads to me, myself and I
Meine Wertung: 9/10 für Wilczynski – Expedition 22: Roads to me, myself and I. musicismysunshine. Das merkt man Wilczynski und seinem zweiten Solo Instrumental Album sofort an. Die Platte ist so voller guter Vibes, dass man gleich nach dem Genuss der 10 Tracks einen Karibikurlaub buchen müsste. Das Gute-Laune-Album Roads to me, myself and I steigt mit seinen chilligen Beats und jazzigen Samples von 0 auf 1 in meine persönlichen Expedition-Charts ein. Der Sommer kann kommen, ich bin bereit.
Favoriten: godlovesjazz, adreamofasummernight und holdme
Was für ein kleines Schmuckstück ist das geworden: MF Eistee x Loop Schrauber – Houseboat. Vinyl Digital hat vom hübsch designten 10″ solid blue Vinyl (VinDig337) lediglich 200 Stück pressen lassen. Ein paar Kopien sind noch im Online-Shop von VinDig verfügbar. Schlagt zu, bevor Ihr euch blau ärgert.
»Workin‘ like a bee – MF Eistee is back again and together with Loop Schrauber they will chill down your speakers till the 80 year old neigbhours knock at your door because they want to hang to these tunes. These beats are so damn fresh, like jumpin‘ from your houseboat into the river while the sun shoots a perfect summer light show. Don’t miss this special item!! […]«
released May 18, 2018
Wertung
Meine Wertung: 8/10 für MF Eistee x Loop Schrauber – Houseboat. MF Eistee ist ja hier im Blog kein Unbekannter mehr. Den Loop Schrauber, der in Regensburg beheimatet ist, hatte ich bisher noch nicht auf meinem Platten-Radar. Wird also höchste Zeit. Die beiden Beatschmiede haben für das mittlere Vinyl-Format 10 – leider etwas kurze – Instrumental Hip Hop Tracks mit total entschleunigten und frischen Beats produziert, die perfekt zur vorsommerlichen Jahreszeit passen. Jetzt muss ich mir aber ganz schnell einen mobilen Plattenspieler zulegen und ein Hausboot mieten … #todo … bis neulich dann.