Über das Kieler Label Tapeinvader ist mal wieder eine Perle der instrumentalen Hip-Hop-Kunst erschienen: „snaer. – Daily Soap“. Unser heutiger Beatschmied ist im 41er Universum schon lange kein Unbekannter mehr und kann trotzdem immer wieder überraschen. So auch mit seinem aktuellen Tape „Daily Soap“, dass 16 Tunes mit jazzigen Lo-Fi-Produktionen bietet. Auch das sechste Magnetband, dass er über Tapeinvader veröffentlicht hat, ist eine dicke Empfehlung meinerseits. Gönnt euch das Ding.
Viel Spass beim reinhören und kopfnicken, #uffjedreht, bleibt entspannt und gesund!
Stammgast Ol‘ Burger Beats hat im Januar 2022 sein aktuelles Album „Loft“ veröffentlicht. Die Platte ist über das Berliner Label Hip Hop Vinyl aka HHV Records erschienen. 12 instrumentale Tracks wurden in schwarzes Polyvinylchlorid gepresst. Ol‘ Burger Beats hat sich bei der Produktion vom freien und spirituellen Jazz der 1960er und 1970er Loft-Bewegung aus New York inspirieren lassen. Sehr chillige Platte mit vielen wunderschönen Melodien, analog in Szene gesetzt. Ihr könnt euch „Loft“ direkt bei HHV oder auf der Bandcamp-Seite des norwegischen Beatschmieds zulegen.
Meine Wertung
Meine Wertung: 8/10. Favoriten: „Return“, „Sound Myth“ und „The Garden“.
Viel Spass beim reinhören und kopfnicken, #uffjedreht, bleibt entspannt und gesund!
1. Return (Feat. Ralph Thomas) 03:07
2. Split Seconds (Feat. Idris Ackamoor) 02:42
3. Layers (Feat. Ralph Thomas) 03:02
4. Inner Space 02:52
5. Impressions (Feat. Ralph Thomas) 03:04
6. Sound Myth 02:13
Side B
7. Two Tribes (Feat. Wendell Harrison) 02:12
8. Arid (Feat. Ralph Thomas) 03:11
9. For Ras G 02:22
10. Growing Up (Feat. Ralph Thomas) 02:51
11. The Garden (Feat. Wendell Harrison) 03:00
12. Departure 03:13
released January 21, 2022
Manufactured & distributed by HHV.
Ralph Thomas plays flute, alto saxophone and vibraphone.
Wendell Harrison plays clarinet, bass clarinet and tenor saxophone.
Idris Ackamoor plays tenor saxophone.
Ol’ Burger Beats plays: Fender Rhodes and Wurlitzer 200A electric pianos, Sequential Prophets, ARP Odyssey and Moog synthesizers, ring modulator and delay pedals, tape loops, vinyl percussion samples, drum machines and various percussion instruments.
Recorded in Vatne and Oslo, Norway in 2020.
Written, produced and mixed by Ol‘ Burger Beats.
Mastered by Sven Friederichs
Artwork by Ole-Birger Neergård
Das Album „Papier & Bleistift – Nullpunkt“ habe ich drüben bei Vinyl41 schon vorgestellt. Ich wollte deshalb nur kurz erwähnen, dass die 13 Tracks auch als Tape eine gute Figur machen aka total gut klingen. Deshalb lege ich euch das Magnetband auch ans Herz. Kauft das Ding!
Viel Spass beim reinhören und kopfnicken, #uffjedreht, bleibt entspannt und gesund!
1. Intro 00:40
2. Gestirne 02:39
3. Hast du Zeit 03:06
4. Sag was du willst (mit Tim Schmiedner) 02:20
5. Das Beste (mit Florian Gernuß & Choplin) 04:05
6. Traumlogik 03:40
7. Endsta(d)tion (mit Das Jott & Beatmaschine) 05:51
8. Talking Large (mit GipGambo) 02:24
9. Implosionsskit 00:42
10. Das singende Holz (mit Tim Schmiedner) 02:30
11. Wo ihr Fahrrad steht 02:45
12. Zeit nach Hause zu gehen (mit MC Sick & Mosayk) 03:23
13. Nullpunkt (mit phaeb) 04:42
Im Jahr 2018 erschien über das Münsteraner Label Trust in Wax ein 10″ Vinyl von Downslow: Doom, Dub + Dosenbier. Knapp vier Jahre später wurde die EP zur Wiederverwertung freigegeben und als „Dosenbier recycled“ – unter freundlicher Mithilfe von We Keep Shit Dope Records – erneut veröffentlicht. Tapetower, Atwashere, quadratschulz, Heavynoiz, Chatterbox und Downslow himself haben dem blechummantelten Kaltgetränk neues Leben eingehaucht. Um dem Ganzen noch eine Krone aufzusetzen, hat Grabgesang einen Black Metal Track hinzugefügt. Stilmix at its best! Das Tape (mit den Originalen auf der B-Seite) steht im Shop von Trust in Wax zur Abholung bereit.
Viel Spass beim reinhören und mitjammen, #uffjedreht, bleibt entspannt und gesund!
Für #45 unserer berüchtigten und weltweit gefürchteten Q&A Serie #5fragen hat Jakob aka Downslow in die Tasten gehauen. Der Münsteraner Soundtüftler hat vor kurzem das Tape Dosenbier recycled über das Label-Duo We Keep Shit Dope Records / Trust in Wax veröffentlicht. (Demnächst bei Tape 41.) Hört mal rein!
Jetzt aber viel Spass mit den „Fünf Fragen an Downslow“.
Wer bist Du und was machst Du?
Mein Name ist Jakob aka Downslow. Ich bin 48 Jahre und arbeite als Leiter der Kreation in einer Werbeagentur in Münster. Seit Mitte der 90er mache ich elektronische Musik unterschiedlichster Prägung, meistens dubbig und atmosphärisch. Ab 2000 gab es aber eine lange Pause, in der ich mich um anderes gekümmert habe, unter anderem als DJ. Musik produziere ich – sporadisch – erst seit etwas mehr als fünf Jahren wieder. Dabei beschränke ich mich auf GarageBand und freie Plugins … sonst würde mich die Materialschlacht arm machen. Da wäre ich sehr anfällig.
Für welches Vinyl hast Du das erste mal Geld ausgegeben?
Gute Frage. Kann ich tatsächlich nicht mehr genau sagen. Aber meine erste CD war Iron Maiden‘s „Piece of Mind“, die ich zusammen mit meinem ersten CD-Player bekommen habe. Das muss so um 1985 herum gewesen sein.
Kann die Frage irgendjemand eindeutig mit nur einer Platte beantworten? Ich mag viele und vieles. Je nach Stimmung und Situation.
Welche Musik-Genres hörst Du am liebsten?
Aktuell – zum Arbeiten per Streaming – oft minimalistisch-elektronisch-dubbiges … oder „Atmospheric Black Metal“, aber auch Indie-Zeug wie The War On Drugs. Ich mag aber auch Hip-Hop, Drum‘n‘Bass, Reggae, Funk & Soul, House, Electro … eigentlich gibt es überall Gutes. Und heute ist es ja viel einfacher, Neues zu entdecken … man bräuchte nur viel mehr Zeit dafür.
Welche vergriffenen Platten sollten nachgepresst werden?
Es gibt da einiges aus den frühen 90ern, das – vermutlich aufgrund von ungeklärten Samples – nie oder nur als „geclearte“ Neuaufnahme wiederveröffentlicht wurde, z. B. Jamalski‘s „Roughneck Reality“.
Wenn Ihr die obigen fünf Fragen auch mal beantworten wollt, dann schickt die Antworten doch einfach an 5fragen@vinyl-41.de und ich werde sie hier bei „Vinyl 41“ veröffentlichen. Links zu Euren Blogs, Projekten und Sozialen Netzwerken sowie Fotos von Euch und Euren Lieblings-Vinyls sind ausdrücklich erwünscht.