Über das Berliner Label Deck 2 Deck Records ist das Tape „Lex Luga – Gleise EP“ erschienen. Der norddeutsche Beatschmied hat für das Magnetband sechs großartige Instrumental Hip Hop Tracks im oldschooligen Ostküsten-Boombap-Sound produziert. Die 90er lassen grüßen.
Viel Spass beim reinhören und kopfnicken, #uffjedreht, bleibt entspannt und gesund!
»The man, the legend, Lex Luga joined our D2D roster for the 6th D2D release „Gleise“. A 6-Track EP that will take you back to the true east coast boombap sound of the 90s.«
Für den ersten Beitrag bei Tape 41 lädt Kid Baston zu einer „Rumba im Nachtjackenviertel“ ein. Dafür hat er in Eigenregie 13 Anspielstationen auf ein hyppsches Magnetband gebannt. Hamma!
Viel Spass beim reinhören und kopfnicken, #uffjedreht, bleibt entspannt und gesund!
1. Rauch an der Decke 02:54
2. auf Karton 02:45
3. Frutti di Mare 02:43
4. am Fensterplatz 02:41
5. Kraeuter der Provinz 02:57
6. Schnappspralinen im Zwischengeschoss 02:50
7. Karambolage 02:53
8. im Hintergrund 02:42
9. huefthoher Bandsalat 02:50
10. im Mofaclub 02:54
11. spurlos und monochrom 02:43
12. tiefenverspannt in die Zeitkapsel 02:54
13. am Fensterplatz mit Loca und Datz (feat. Scandaloca Excess and Datz) 02:34
Neben meiner Lieblingssparte Instrumentals gibt es im Hip Hop natürlich noch den guten alten Rap. Hin und wieder entdecke ich ein paar vollgesprochene Platten, die mir dann sogar gefallen. Da ich nativ deutsch spreche, versuche ich mich natürlich auch an diesem Deutschrap. Zugegeben, mir gefallen nicht alle Lines, gerade weil ich sie besser verstehe. Vielleicht liegt das an meiner guten Kinderstube oder weil ich mich als Only-Zuhörer nicht wirklich in diesem Rapding bewege.
Wie auch immer …
… heute dann mal drei kuhle Platten für die Deutschrap Sondersendung #1:
„Bongobo Zen & Escape & Der O – Chorgeist“ (Bagage), „Eloquent vs. Morlockko Plus – Scheitern als Kunst“ (Mofo Airlines) und „S-ero – Nimms“ (Breakin‘ All Records).
Viel Spass beim reinhören und kopfnicken, #uffjedreht, bleibt entspannt und gesund!
»Es könnte auch mal wieder POP sein« dachte ich neulich so bei mir. Da kam mir jener Beitrag aus dem geschätzten Atomlabor gerade recht. Dort wurde über die EP „OTTOLIEN – Zwei Sekunden Pause“ geschwärmt. Und ein hyppsches Vinyl hatte (und hat) das niedersächsische Brüderpaar auch noch im Angebot. Wir waren im Geschäft!
Meine Wertung
Leonard und Jonas OTTOLIEN haben ihre Debüt EP „Zwei Sekunden Pause“ komplett in Eigenregie durchgezogen. Musik, Produktion, Videos … alles aus einer Hand. Hamma! Schon mal R.E.S.P.E.C.T dafür. Aber nicht nur dafür, denn die fünf Tracks sind zudem noch richtig gut geworden: schön gereimte und geistreiche Texte, mitsingbare Hooks und eingängiger Popsound mit leichten Electro-Einflüssen. Mehr davon bitte, für meinen nächsten POP-Anfall. Wertung: 8/10. Favoriten: „Weiße Tiger“ und „Der Gast“.
Viel Spass beim reinhören, #uffjedreht, bleibt entspannt und gesund!
Hang & Otto sind das zweiblättrigste Kleeblatt, das der Berliner Westend zu bieten hat. Letztes Jahr noch aufwendig aus ihrem Bezirk amputiert, liefern die ehemalig siamesischen Zwillinge nun knackige Rohkost aus dem Exil. Die hausgemachten Schlemmerbeats von Hang dem Beatkonductor abgelöscht mit den streichzarten Texten von David Lättaman aka Otto M. garantieren ein Geschmackserlebnis der besonderen Art.
Wer auf der Suche nach dem üblichen panierten Einheitsbrei ist, der ist hier an der falschen Adresse. Stellt schon mal den Joghurt-Dip kalt und machts euch gemütlich.